Miteinandersein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Miteinanderseins · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungMit-ei-nan-der-sein · Mit-ein-an-der-sein

Typische Verbindungen
computergeneriert

alltäglich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Miteinandersein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er überträgt dann auf die Besucher seine grundsätzliche Freude am Dasein, sein Vergnügen am puren Miteinandersein, ohne Absicht, ohne Zweck.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1999
Sofern Dasein überhaupt ist, hat es die Seinsart des Miteinanderseins.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 117
Auf dieser Grundlage konstruiert Sartre die Vielfalt der Weisen menschlichen Miteinanderseins, in denen sich das Drama der dialektischen Vernunft verwirklicht.
Die Zeit, 15.03.1968, Nr. 11
Es ist der Geist eines Hauses, welcher unaufdringlich und selbsttätig das Miteinandersein belebt, alle erzieherischen Maßnahmen erst als »ev.« qualifizierend.
Stock, H.: Hauserziehung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17304
Die "Sprache als Haus des Seins" ist für Heidegger nicht nur eine "metaphorische Form", sondern eine Urform der "Alterität", des "Miteinanderseins" des Menschen.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.1997
Zitationshilfe
„Miteinandersein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Miteinandersein>, abgerufen am 22.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
miteinander
Miteigentümer
Miteigentum
mite
mitdürfen
miteinbeziehen
miteinschließen
Mitella
mitempfinden
mitentscheiden