Mitrailleuse

WorttrennungMit-rail-leu-se (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

früher Geschütz für Kartätschen (in der französischen Armee), bei dem mehrere Läufe schnell hintereinander abgefeuert werden können

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf einem Schrank liegt die Trommel, unter dem Tisch die Mitrailleuse, in der Ecke das verbeulte Clairon.
Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 30
Sie lacht den Portier an und geht rasch an ihre Mitrailleuse.
Tucholsky, Kurt: Bilder aus dem Geschäftsleben. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 20371
Vier Mitrailleusen waren vorteilhaft aufgestellt, und eine Batterie flankierte den südlichen Abhang.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Nur die Mitrailleuse, ihr neues Maschinengewehr, verbreitet Angst und Schrecken.
Die Zeit, 14.04.2008, Nr. 15
Die Mitrailleuse wurde 1867 in Frankreich eingeführt von Napoleon III. stark gefördert und streng geheimgehalten.
Die Zeit, 31.07.1970, Nr. 31
Zitationshilfe
„Mitrailleuse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mitrailleuse>, abgerufen am 19.06.2019.

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