Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mitschuld, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mitschuld · Nominativ Plural: Mitschulden · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Mit-schuld
Wortzerlegung mit2 Schuld
eWDG

Bedeutung

Schuld, die jmd. zusammen mit anderen teilt
Beispiele:
Mitschuld (an einem Vergehen) haben, tragen
jmds. Mitschuld beweisen
seine Mitschuld leugnen
er ist der Mitschuld an dem Verbrechen verdächtig, überführt

Thesaurus

Synonymgruppe
Mitschuld · Mitverantwortung

Typische Verbindungen zu ›Mitschuld‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mitschuld‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mitschuld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Mitschuld trägt nicht zuletzt die bisher fehlende Verwaltung, da nur jeweils ein Programm diesen Speicher exklusiv für sich nutzen darf. [C't, 1991, Nr. 7]
Wenn es sich so verhält, dann ist unser Schweigen Mitschuld. [Die Zeit, 10.09.1998, Nr. 38]
Die Mitschuld reicht von den geraubten Bildern bis zu den geraubten Leben. [Die Zeit, 04.04.1997, Nr. 15]
Niemand kann heute mehr behaupten, er wisse nichts von der eigenen Mitschuld. [Die Zeit, 27.09.1996, Nr. 40]
Dabei kann C. nicht von jeder Mitschuld an den harten Verfahren freigesprochen werden. [Weber, O.: Calvin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 9016]
Zitationshilfe
„Mitschuld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mitschuld>.

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