Mitteilungsbedürfnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMit-tei-lungs-be-dürf-nis
WortzerlegungMitteilungBedürfnis
eWDG, 1974

Bedeutung

Bedürfnis, sich mitzuteilen
Beispiele:
ein geringes, starkes Mitteilungsbedürfnis haben
sein Mitteilungsbedürfnis äußert sich in einem Schwall von Worten

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) gerne unterhalten · ↗Gesprächigkeit · Mitteilsamkeit · Mitteilungsbedürfnis · ↗Redebedürfnis · ↗Redseligkeit · gerne reden
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausgeprägt befriedigen enorm unstillbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mitteilungsbedürfnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er sei ein Spieler mit einem gelegentlich großen Mitteilungsbedürfnis, heißt es.
Die Welt, 06.03.2004
So wenig Inhalte interessieren, so ungebrochen ist das Mitteilungsbedürfnis der Autoren.
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003
Seit Sie Musik machen, hat Sie ein starkes Mitteilungsbedürfnis befallen.
Der Tagesspiegel, 16.07.2001
Im Religiösen zeigte Thomas Mann, sonst stets gesprächig, ein auffallend geringes Mitteilungsbedürfnis, künstlerisch wie persönlich.
Die Zeit, 23.01.1967, Nr. 04
Das Tätigsein im Kinderkollektiv und für das Kollektiv entwickelt zugleich in besonderer Weise das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder, und das verstärkt ihr Mitteilungsbedürfnis.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 7
Zitationshilfe
„Mitteilungsbedürfnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mitteilungsbedürfnis>, abgerufen am 20.06.2019.

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