Mittelbarkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mittelbarkeit · Nominativ Plural: Mittelbarkeiten
Worttrennung Mit-tel-bar-keit
Wortzerlegung mittelbar-keit

Verwendungsbeispiele für ›Mittelbarkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was bleibt, ist das merkwürdige Schicksal eines Buches, das von der Mittelbarkeit der Sprache handelt und an seiner Unmittelbarkeit gescheitert ist.
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2001
Wo das Unmittelbare sich selber setzt und verschanzt, setzt eben dadurch die schlechte Mittelbarkeit der Gesellschaft hintersinnig sich durch.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 232
Sie ist Niederschlag seines Willens in der Mittelbarkeit und Begrenztheit fixierter Bekenntnisse.
Lehmann, A.: Bibel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 3854
Auf "Angels with Dirty Faces", dem neuen Album, kontrastiert Tricky träge Mittelbarkeit mit kollidierenden Sounds und skizzenhaften, reduzierten Texten am Rande der Verstehbarkeit.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.1998
Der Autor ist Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs und Leiter des Teilprojekts „Mittelbarkeit und Unmittelbarkeit in der Kunst der Moderne“.
Der Tagesspiegel, 21.10.2003
Zitationshilfe
„Mittelbarkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mittelbarkeit>, abgerufen am 11.04.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
mittelbar
Mittelbairische
Mittelbairisch
Mittelaufnahme
Mittelaufkommen
Mittelbau
Mittelbauer
Mittelbaustelle
Mittelbehörde
Mittelbeschaffung