Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mittelbau, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mittelbau(e)s · Nominativ Plural: Mittelbauten/Mittelbaue
Aussprache  [ˈmɪtl̩ˌbaʊ̯]
Worttrennung Mit-tel-bau
Wortzerlegung mittel- Bau
Wortbildung  mit ›Mittelbau‹ als Erstglied: Mittelbaustelle
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
mittlerer Teil eines aus mehreren Flügeln bestehenden Gebäudes
2.
besonders Hochschulwesen mittlere Ebene in einem hierarchischen Aufbau; Gruppe der Assistenten und akademischen Räte an einer Hochschule

Typische Verbindungen zu ›Mittelbau‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mittelbau‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mittelbau‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch verlockendere Angebote der Industrie sind viele Stellen im akademischen Mittelbau verwaist. [C't, 2001, Nr. 21]
Viele sehen die ohnehin schon prekäre Situation des akademischen Mittelbaus durch einen möglichen Überschuss noch verstärkt. [Die Zeit, 27.06.2011, Nr. 26]
Einen akademischen Mittelbau wie an Unis, der Teile der Lehre übernimmt, gibt es nicht. [Süddeutsche Zeitung, 03.03.2004]
Sicherlich ist dies die sanfteste Art, den kulturellen Mittelbau allmählich auszuhungern. [Süddeutsche Zeitung, 08.03.2002]
Die W‑Front mit hochgeführtem Mittelbau zwischen den Türmen stammt von etwa 1200. [o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 4247]
Zitationshilfe
„Mittelbau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mittelbau>.

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