Modeberuf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Modeberuf(e)s · Nominativ Plural: Modeberufe
WorttrennungMo-de-be-ruf
WortzerlegungModeBeruf
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutungen

1.
Beruf (1), der von Auszubildenden stark nachgefragt, in Mode (3) ist
Beispiele:
Muss man gelegentlich die Leute nicht auch warnen vor Modeberufen? Momentan wollen alle Kulturmanager werden, und man fragt sich, wo alle diese Absolventen Arbeit finden sollen. [Neue Zürcher Zeitung, 20.11.2011]
Verschärft wird diese regionale Situation obendrein durch den Umstand, dass nach wie vor wenige Modeberufe total überlaufen sind, während es Berufsbilder gibt, wo selbst in der jetzigen Situation Betriebe vergeblich Lehrstellen anbieten. [Der Standard, 02.09.2004]
Keine Mühe hat das Arbeitsamt, Jugendliche in Modeberufe wie Kfz-Mechaniker zu vermitteln. [Süddeutsche Zeitung, 16.05.2003]
Sie [die Schule] bildet Grafikdesigner und Mediengestalter aus, Modeberufe, in denen die Ausbildungszahlen in den vergangenen Jahren explodiert sind. [Die Zeit, 04.01.2001, Nr. 02]
Elektronikfacharbeiter ist vor allem für Jungen ein sogenannter Modeberuf und bei der Lehrstellenvergabe sehr gefragt[…]. [Berliner Zeitung, 08.11.1977]
[…] die Tätigkeit des Programmierens ist in der Epoche der Rationalisierung, in der kein Großbetrieb auf elektronische Datenverarbeitung […] verzichten will, ein neuer, gutbezahlter Modeberuf. [Der Spiegel, 30.11.1970, Nr. 49]
2.
Beruf in der Modebranche, im Bereich der Mode (1)
Beispiele:
Die Modeberufe Kürschner und Maßschneider machen schon im Namen darauf aufmerksam, was der Kunde bei ihnen erhalten kann: keine Kleidung von der Stange, sondern eben maßgeschneidert. [Süddeutsche Zeitung, 28.11.1997]
Die Modebranche gilt heute als das natürliche Revier der Homosexuellen. Hier sind sie frei von Repression und Erklärungsnot und können ihren Lifestyle in einem offenen Klima entfalten. Allerdings kommt es stark auf den spezifischen Modeberuf an: Während heterosexuelle Männer unter den Designern, Modeleuten und Stylisten in der Unterzahl sind, steigt ihr Anteil bei den Einkäufern, Technikern oder Marketingfachleuten. [Neue Zürcher Zeitung, 23.06.2014]
Seinen Eintritt in den Modeberuf nennt der heute 37 Jahre alte Rogosky Zufall. […] Eine Freundin hatte den Unentschlossenen auf eine kleine Modeschule aufmerksam gemacht[…]. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2004]
Zitationshilfe
„Modeberuf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modeberuf>, abgerufen am 25.01.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Modeberater
Modebeilage
Modebazar
Modebasar
Modebad
modebewusst
Modeblatt
Modebranche
Modedame
Modedesigner