Modefimmel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungMo-de-fim-mel (computergeneriert)
WortzerlegungModeFimmel
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend übertriebene Vorliebe für modische Kleidung
Beispiel:
das Mädchen hat einen (richtigen) Modefimmel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn eigentlich hat Wolf das alles nur entworfen, weil er in eine Laptop-nutzende Schönheit mit Modefimmel verknallt war.
Süddeutsche Zeitung, 26.03.2004
Getrieben von dieser Leidenschaft macht er Gap seit 1987 zum größten amerikanischen Bekleidungs-Einzelhändler, doch in letzter Zeit war sein Modefimmel eher hinderlich.
Die Welt, 24.05.2002
Sehnsucht nach der vermeintlich heilen Welt der 50er Jahre, Flucht aus der komplexen Gegenwart in die Idylle, naiver Amerikanismus, dazu noch ein kleiner Modefimmel.
Die Zeit, 27.07.2006, Nr. 20
Zitationshilfe
„Modefimmel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modefimmel>, abgerufen am 17.10.2019.

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