Modekrankheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-de-krank-heit
WortzerlegungModeKrankheit
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich in einer bestimmten Zeit häufig vorkommende, teilweise eingebildete Krankheit
Beispiel:
Die halbe Stadt hat diese Modekrankheit, die spanische Grippe [FedererPapst213]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hat die grassierende wissenschaftliche Modekrankheit, alles neurologisch zu grundieren, auch Fried angesteckt?
Die Zeit, 27.01.2005, Nr. 05
Wer zuviel davon abbekam, der war „frustriert“ und hatte damit die Modekrankheit der frühen siebziger Jahre.
Die Zeit, 23.03.1984, Nr. 13
Onlinesucht ist keine Modekrankheit oder ein Medien-Hype, sondern ein ernstzunehmendes Problem.
Süddeutsche Zeitung, 25.06.1999
Die Einführung der Kaltblutzucht an Stelle der Warmblutzucht ist eine Art Modekrankheit.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 03.03.1911
Zitationshilfe
„Modekrankheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modekrankheit>, abgerufen am 14.10.2019.

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