Model, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Models · Nominativ Plural: Model
Aussprache [ˈmɔdl̩]
Worttrennung Mo-del
Wortbildung  mit ›Model‹ als Letztglied: ↗Supermodel · ↗Top-Model · ↗Topmodel
Herkunft aus gleichbedeutend modelengl
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

Fotomodell, Mannequin
Beispiel:
sich als Model bewerben

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Fotomodell · ↗Mannequin · ↗Modell · ↗Vorführdame  ●  Model  Hauptform
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Model‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Model‹.

Zitationshilfe
„Model“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Model#1>, abgerufen am 21.01.2021.

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Model, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Models · Nominativ Plural: Model
Aussprache 
Worttrennung Mo-del
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
landschaftlich aus Holz geschnitzte Form mit eingekerbten überlieferten Mustern, mit der Backwerk geformt wird
2.
Hohlform für das Gießen von Wachs
3.
fachsprachlich erhabene Druckform (wie Holzstock, Druckplatte, Walze) für Textil-, Tapetendruck o. Ä.
4.
Handarbeit (von Holzstöcken gedruckte) Vorlage für Stick- u. Wirkarbeiten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Modell · Model · modeln · ummodeln · modellieren · Modelleur · Modellierer
Modell n. ‘Vorbild, Muster, Entwurf’ (besonders in der bildenden Kunst, in der Architektur, in der Kleidermode), entlehnt (um 1600) aus ital. modello ‘Muster’, das auf spätlat. *modellus, zu lat. modulus ‘Maß’, in der Architektur besonders ‘Maßstab, Grundmaß’, beruht, dem Deminutivum zu lat. modus ‘Maß, Ziel, Vorschrift, Art und Weise’ (s. ↗Modus). Das Substantiv tritt zuerst in der Künstlersprache auf (z. B. bei oberdeutschen Goldschmieden, die vielfach nach italienischen Mustern arbeiten). Es verdrängt altes Model m. n. ‘Muster, Vorlage, Form’, ahd. modul ‘Bindeglied im Satz, Konjunktion’ (um 1000), mhd. model ‘Maß, Form, Vorbild’, das unmittelbar aus lat. modulus entlehnt und heute noch im handwerkssprachlichen Bereich üblich ist. Ebenfalls auf lat. modulus beruhendes engl. model ‘Muster, Vorbild’ entwickelt die Bedeutung ‘Fotomodell, Vorführdame’ und wird in diesem Sinne (mit engl. Aussprache) ins Dt. übernommen (Ende 20. Jh.). Dazu modeln Vb. ‘nach einem Muster gestalten, formen’, dann auch ‘unbedeutende Veränderungen anbringen’, mhd. modelen; heute dafür vielfach ummodeln ‘umgestalten, verändern’ (18. Jh.). modellieren Vb. ‘ein Modell herstellen, etw. formen, plastisch bilden’ (18. Jh.), ital. modellare. Modelleur m. ‘Kunsthandwerker, Gestalter, Former von Mustern, Modellen’ (19. Jh.), frz. modeleur. Daneben auch Modellierer m. im 19. Jh. mit dt. Endung zu modellieren gebildet.

Verwendungsbeispiele für ›Model‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von dieser Zeit an wird der Model zum Einblasen der Form mit verwendet.
Mauder, Bruno: Der Werkstoff Glas. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1939], S. 332
Die Gefäße sind vorwiegend, doch nicht ausschließlich mit zweiteiligen Modeln gearbeitet worden.
Trimborn, Hermann: Das präkolumbische Amerika. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 3359
Zitationshilfe
„Model“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Model#2>, abgerufen am 21.01.2021.

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