Modepuppe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-de-pup-pe (computergeneriert)
WortzerlegungModePuppe
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend eitle (junge) Dame mit auffallend modischer Kleidung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Outfit steht Baby Born der durchgestylten Modepuppe kaum nach.
Süddeutsche Zeitung, 12.04.1999
Karl gab aber nicht nach und machte aus seiner Achtzehnjährigen eine verhätschelte Modepuppe.
Die Zeit, 10.06.1960, Nr. 24
Bei Schulz selbst hatte die Passage noch von der Eigenschaft von Modepuppen gehandelt, jetzt wird sie allgemein.
Die Zeit, 21.02.2011, Nr. 08
Eine Sopranistin sang irgendetwas, wie eine Modepuppe auf ein Podium gestellt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1921. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1921], S. 292
Es ist die freche Modepuppe Bratz, deren Zielgruppe Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren sind.
Der Tagesspiegel, 02.12.2002
Zitationshilfe
„Modepuppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modepuppe>, abgerufen am 19.10.2019.

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