Moderichtung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-de-rich-tung (computergeneriert)
WortzerlegungModeRichtung
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
die jeweilige Moderichtung der Haartracht wechselt schnell

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Textilindustrie lebt davon, daß sie in einem beständigen Rhythmus die Moderichtungen ändert und nur noch Ware, die dem eingeschlagenen Kurs entspricht, produziert.
Die Zeit, 16.11.1973, Nr. 47
Im Zentrum dieser neuen Moderichtung steht ein karger, träger, dem HipHop entliehener Rhythmus.
Die Zeit, 02.02.1996, Nr. 6
Den klassischen Trendkunden, der eine Saison lang der vorgegebenen Moderichtung folgt, gibt es kaum noch.
Süddeutsche Zeitung, 13.05.1996
Die Unbefangenheit, die derzeit die sympathischste Moderichtung ist, tobt sich mit der Weste am eindrücklichsten aus.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994
Leider hat Pleyel dem Publikumsgeschmack und der populären Moderichtung allzuviel Tribut gezollt.
Klingenbeck, Josef: Pleyel (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 35795
Zitationshilfe
„Moderichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Moderichtung>, abgerufen am 19.10.2019.

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