Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Moderichtung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Mo-de-rich-tung
Wortzerlegung Mode Richtung
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
die jeweilige Moderichtung der Haartracht wechselt schnell

Verwendungsbeispiele für ›Moderichtung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Textilindustrie lebt davon, daß sie in einem beständigen Rhythmus die Moderichtungen ändert und nur noch Ware, die dem eingeschlagenen Kurs entspricht, produziert. [Die Zeit, 16.11.1973, Nr. 47]
Im Zentrum dieser neuen Moderichtung steht ein karger, träger, dem HipHop entliehener Rhythmus. [Die Zeit, 02.02.1996, Nr. 6]
So bedeutet auch „Roberta“ eine Mode mit eigenem Stil, die, unabhängig von jeder Moderichtung, sich aus dem Kunsthandwerk der Stadt entwickelt hat. [Die Zeit, 01.12.1972, Nr. 48]
Den klassischen Trendkunden, der eine Saison lang der vorgegebenen Moderichtung folgt, gibt es kaum noch. [Süddeutsche Zeitung, 13.05.1996]
Die Unbefangenheit, die derzeit die sympathischste Moderichtung ist, tobt sich mit der Weste am eindrücklichsten aus. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994]
Zitationshilfe
„Moderichtung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Moderichtung>.

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