Modetorheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-de-tor-heit (computergeneriert)
WortzerlegungModeTorheit
eWDG, 1974

Bedeutung

überspitzter, unsinniger Auswuchs des Zeitgegeschmacks
Beispiele:
Jugendliche ahmen oft Modetorheiten nach
sie macht jede Modetorheit mit
Dazu brauche ich aber einen Hund, der keine Modetorheit ist, sondern ein lebendiges Tier [K. LorenzEr redete137]

Typische Verbindungen
computergeneriert

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Modetorheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Loggia ist hierzulande nichts anderes als eine Modetorheit der Architekten.
Schwenk, Hans: Gesünder wohnen, München: König Verlag 1972, S. 26
Eine andere Modetorheit, die der „Panoramascheibe“, liegt endgültig im Sterben.
Die Zeit, 09.12.1960, Nr. 50
Es muß auch auf Unschönheiten, Modetorheiten und Fehler in der Behandlung der Sprache aufmerksam gemacht werden.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 16
Freikörperkultur ist weder eine Mode noch eine Modetorheit, und man sollte mit niemandem über die Teilnahme oder Nichtteilnahme rechten.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 15609
Die Themen waren Kindererziehung, das Verhalten von Brautleuten, Modetorheiten, die Gerichtsbarkeit und nicht zuletzt Erlebnisse auf Reisen.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 79
Zitationshilfe
„Modetorheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modetorheit>, abgerufen am 16.10.2019.

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