Modist

WorttrennungMo-dist (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Modist‹ als Erstglied: ↗Modistin
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Schreibkünstler des Spätmittelalters
2.
veraltet jmd., der mit Modewaren handelt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Hansestädter Modisten zeigten kein Interesse am Mut zum Hut.
Süddeutsche Zeitung, 01.08.1994
Ihr Hut, die Kreation eines offenbar phantasiebegabten Modisten, sieht aus wie ein Rucksack mit Nieten.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.1995
Aber auch so genannte Exoten-Berufe wie Buchbinder, Brunnenbauer oder Modist fehlen nicht im Angebot.
Der Tagesspiegel, 19.04.2005
Der Trauerkondukt des schwulen Modisten schaffte, im Aufwand, fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem letzten Defilee von Franz Josef Strauß.
Die Welt, 26.01.2005
Die Modisten schlossen sich an die alten Grammatiklehrer Donatus und Priscianus an.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 4946
Zitationshilfe
„Modist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Modist>, abgerufen am 08.12.2019.

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