Molekül, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Moleküls · Nominativ Plural: Moleküle
Aussprache 
Worttrennung Mo-le-kül (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Molekül‹ als Erstglied: ↗Molekülkette · ↗Molekülmasse  ·  mit ›Molekül‹ als Letztglied: ↗Biomolekül · ↗DNA-Molekül · ↗Dampfmolekül · ↗Eiweißmolekül · ↗Erbmolekül · ↗Fadenmolekül · ↗Fettmolekül · ↗Grammmolekül · ↗Kettenmolekül · ↗Makromolekül · ↗Riesenmolekül · ↗Wassermolekül · ↗Zuckermolekül
 ·  mit ›Molekül‹ als Grundform: ↗molekular
Herkunft aus gleichbedeutend moléculefrz < mōlēslat ‘Last, Masse’
eWDG

Bedeutung

kleinstes charakteristisches Teilchen einer chemischen Verbindung, das aus zwei oder mehr Atomen besteht
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Molekül · molekular
Molekül n. kleinste Einheit einer chemischen Verbindung, Übernahme (um 1800) von gleichbed. frz. molécule (17. Jh.), einer gelehrten Bildung (vgl. nlat. molecula) mit deminutivem Suffix zu lat. mōlēs ‘Last, Masse’ (s. ↗mühen). molekular Adj. (19. Jh.), vgl. frz. moléculaire (Ende 18. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Molekül‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Molekül‹.

Verwendungsbeispiele für ›Molekül‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dadurch richteten sich die Moleküle parallel zueinander aus, und ihre Flügel lägen dicht an dicht beieinander.
Die Welt, 30.06.2005
Sie können nicht mehr tun, als ein paar tote Moleküle zu polymerisieren.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Mischt man die Eiweiße beider Formen, so nehmen die normalen Moleküle allmählich die krankheitsauslösende Struktur an.
o. A. [era]: Prionen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]
Praktisch jedoch ist dies wegen des komplizierten Baus der meisten Moleküle undurchführbar.
Süßmann, G.: Naturwissenschaft. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13206
Es mußte sofort die Frage entstehen, durch welche geheimnisvolle Kraft diese gleichen Atome dazu gebracht werden, sich zu den verschiedenen Molekülen zu ordnen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18524
Zitationshilfe
„Molekül“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Molek%C3%BCl>, abgerufen am 18.04.2021.

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