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Molekül, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Moleküls · Nominativ Plural: Moleküle
Aussprache 
Worttrennung Mo-le-kül (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Molekül‹ als Erstglied: Molekülkette · Molekülmasse  ·  mit ›Molekül‹ als Letztglied: Biomolekül · DNA-Molekül · Dampfmolekül · Eiweißmolekül · Erbmolekül · Fadenmolekül · Fettmolekül · Gramm-Molekül · Grammmolekül · Kettenmolekül · Makromolekül · Riesenmolekül · Wassermolekül · Zuckermolekül
 ·  formal verwandt mit: molekular
Herkunft aus gleichbedeutend moléculefrz < mōlēslat ‘Last, Masse’
eWDG

Bedeutung

kleinstes charakteristisches Teilchen einer chemischen Verbindung, das aus zwei oder mehr Atomen besteht
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Molekül · molekular
Molekül n. kleinste Einheit einer chemischen Verbindung, Übernahme (um 1800) von gleichbed. frz. molécule (17. Jh.), einer gelehrten Bildung (vgl. nlat. molecula) mit deminutivem Suffix zu lat. mōlēs ‘Last, Masse’ (s. mühen). – molekular Adj. (19. Jh.), vgl. frz. moléculaire (Ende 18. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Molekül‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Molekül‹.

Verwendungsbeispiele für ›Molekül‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gestattet es, eine größere Zahl von aktivierenden Gruppen im Molekül unterzubringen. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 620]
Praktisch jedoch ist dies wegen des komplizierten Baus der meisten Moleküle undurchführbar. [Süßmann, G.: Naturwissenschaft. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13206]
Mischt man die Eiweiße beider Formen, so nehmen die normalen Moleküle allmählich die krankheitsauslösende Struktur an. [o. A. [era]: Prionen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]]
Mit gentechnischen Methoden stellen die Forscher diese körpereigenen Moleküle her. [o. A.: Medikamentenfischer. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
Was auch immer die ersten vermehrungsfähigen Moleküle der Welt waren – sie hinterließen keine Spuren. [o. A.: Die sieben Stufen zum Leben. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
Zitationshilfe
„Molekül“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Molek%C3%BCl>.

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