Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird von der Redaktion des DWDS in Kürze überarbeitet.

Monatswechsel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMo-nats-wech-sel
WortzerlegungMonatWechsel
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet Monatsgeld, das dem auswärts studierenden Sohn oder der auswärts studierenden Tochter gezahlt wird
Beispiele:
über einen Monatswechsel von 300 Euro verfügen
seinen Monatswechsel überziehen
jmdm. den Monatswechsel sperren

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre finanzielle Sicherheit ruht durchaus nicht immer auf der soliden Basis des väterlichen Monatswechsels.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 273
So war mein Monatswechsel innerhalb vierundzwanzig Stunden auf dreiundzwanzig Mark zusammengeschmolzen.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26269
Die sonst am Ultimo auftretenden retardierenden Tendenzen blieben aus; praktisch wurde der Monatswechsel völlig übersehen.
Die Zeit, 04.11.1954, Nr. 44
Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März deutet derzeit allerdings nichts auf die neue Jahreszeit hin, der Monatswechsel zum März verläuft mit arktischer Luft frostig.
Die Welt, 28.02.2005
Der Spielplan des Passage-Theaters ist zum Monatswechsel einer gründlichen Verjüngung unterzogen worden.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 07.03.1907
Zitationshilfe
„Monatswechsel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Monatswechsel>, abgerufen am 10.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Monatsvergleich
Monatsverdienst
Monatsumsatz
Monatsspruch
Monatsschrift
monatsweise
Monatszeitschrift
Monatszins
monatweise
monaural