Monetarismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMo-ne-ta-ris-mus (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wirtschaft Theorie in den Wirtschaftswissenschaften, die besagt, dass in einer Volkswirtschaft der Geldmenge (d. h. der Menge des umlaufenden Bar- u. Giralgeldes) überragende Bedeutung beigemessen werden muss u. deshalb die Wirtschaft primär über die Geldmenge zu steuern ist

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begründer Keynesianismus Lehre Theorie sogenannt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Monetarismus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin kein Gegner des Monetarismus, ich bin in dieser Schule groß geworden.
Die Zeit, 30.06.2004, Nr. 27
Er gründet auf dem Monetarismus und wurde in einer Phase relativer Stabilität beschlossen.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2004
Dieser mechanistische Monetarismus spiegelt einen bemerkenswerten Glauben in die Fähigkeit der Notenpresse wider.
Der Tagesspiegel, 01.03.1998
Hier gleich wieder einen Verstoß gegen ursprüngliche Absichten oder gar die "reine Lehre des Monetarismus" zu vermuten, ist ausgesprochen dämlich.
o. A.: GREATER BRITAIN! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1981]
Als geistiger Vater des Monetarismus gilt der Nobelpreisträger Milton Friedman.
o. A. [Bar.]: Monetarismus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1981]
Zitationshilfe
„Monetarismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Monetarismus>, abgerufen am 22.10.2019.

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