Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Moneten

Grammatik Substantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache 
Worttrennung Mo-ne-ten
Herkunft zu monētalat ‘gemünztes Geld, Münze’ (Münze)
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich Geld
Beispiele:
ich bin mit meinen Moneten völlig am Ende
so weit reichen meine Moneten nicht
halt deine Moneten besser zusammen! (= gib nicht soviel aus, wirtschafte sparsamer!)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Moneten Plur. ‘Geld’; die umgangssprachliche Bezeichnung stammt aus der Studentensprache, in die sie aus lat. monētae, Plur. von monēta ‘gemünztes Geld, Münze’ (eigentlich ‘Münzstätte’, s. Münze), entlehnt wird (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Geld  ●  klingende Münze  fig. · Asche  ugs. · Bimbes  ugs. · Chlübis  ugs., schweiz. · Devisen  ugs. · Diridari  ugs., bairisch · Eier  ugs. · Euronen  ugs. · Flöhe  ugs. · Forinthen  ugs. · Heu  ugs. · Kies  ugs. · Klicker  ugs. · Klöpse  ugs. · Knack  ugs. · Knete  ugs. · Kohle  ugs. · Koks  ugs. · Krönchen  ugs. · Kröten  ugs. · Lehm  ugs. · Mammon  geh., abwertend, biblisch · Marie  ugs. · Moneten  ugs. · Moos  ugs. · Murmeln  ugs. · Mäuse  ugs. · Möpse  ugs. · Ocken  ugs. · Patte  ugs. · Penunse  ugs. · Penunze  ugs. · Piepen  ugs. · Pinke  ugs. · Pulver  ugs. · Radatten  ugs. · Rubel  ugs. · Rubelchen  ugs. · Räppli  ugs., schweiz. · Scheinchen  ugs. · Scheine  ugs. · Schlotten  ugs. · Schotter  ugs. · Steine  ugs. · Zaster  ugs. · Öcken  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Moneten‹ (berechnet)

macht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Moneten‹.

Verwendungsbeispiele für ›Moneten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für mich hat diese Frau nichts im Kopf außer Moneten. [Bild, 01.10.2001]
Das ist hier nicht gemeint, nicht das große Geld, nur die Moneten, die man mit sich herumträgt, möglichst genug, niemals zuviel. [Die Zeit, 06.03.1992, Nr. 11]
Leben der Musik gewidmet hat, kann das nur für „Moneten“ getan haben. [Die Zeit, 26.10.1979, Nr. 44]
Das läßt sich dann sofort umrechnen in Macht und Moneten. [Süddeutsche Zeitung, 07.03.1998]
Man weiß jetzt, es geht nur noch um Macht und Moneten, da will man wenigstens die Eigenen siegen sehen. [Süddeutsche Zeitung, 12.08.1997]
Zitationshilfe
„Moneten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Moneten>.

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