Mongolenfalte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungMon-go-len-fal-te
WortzerlegungMongoleFalte
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Anthropologie als typisches Merkmal des mongoliden Menschentypus geltende schräge Hautfalte im oberen Augenlid
2.
Medizin der Mongolenfalte ähnliche Hautfalte, die als Kennzeichen des Downsyndroms gilt

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Epikanthus-Falte · Mongolenfalte · Oberlidfalte  ●  Epikanthus medialis  fachspr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und siehe da, die Mongolenfalte bietet auch keinen Schutz vor Sandkörnern, überall reibt man sich stoisch die Augen, Sonnenbrillen scheinen nicht gewünscht.
Die Welt, 22.07.2003
Sie hat die Mongolenfalte in beiden Händen, weit auseinanderstehende Augen, eine platte Nase, einen umgekehrten, offenstehenden und v-förmigen Mund mit einer heraushängenden Zunge.
konkret, 1983
Zitationshilfe
„Mongolenfalte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mongolenfalte>, abgerufen am 16.10.2019.

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