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Monitor, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Monitors · Nominativ Plural: Monitoren
Aussprache
WorttrennungMo-ni-tor (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Monitor‹ als Grundform: ↗monitoren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet Mahner, Aufseher
2.
Fernsehen Bildschirm zur direkten Kontrolle, Kommentierung oder Weitergabe von Bildern
3.
a)
Technik Kontrollgerät zur Überwachung elektronischer Anlagen
b)
Medizin Kontrollgerät zur Überwachung der Herztätigkeit, Temperatur usw. bei gefährdeten Patienten
c)
Bildschirm eines Personalcomputers o. Ä.
4.
Physik mit einem Zählrohr ausgerüstetes Gerät zur Messung radioaktiver Strahlen
5.
Bergbau Gerät in der Art eines schwenkbaren Wasserwerfers zur (hydrodynamischen) Gewinnung von Kohle, Erz o. Ä.
6.
früher flaches, mit nur wenigen schweren Geschützen ausgerüstetes Kanonenboot
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Monitor m. ‘Warner, Ermahner’, vereinzelte Übernahme (17. Jh.) von lat. monitor ‘Erinnerer, Mahner, Aufseher’, zu lat. monēre ‘erinnern, mahnen, auffordern’. Heute vornehmlich ‘Bildschirm’ (entweder zur Kontrolle einer Fernsehaufnahme oder zur Überwachung elektronischer Anlagen) als Entlehnung (20. Jh.) von gleichbed. engl. monitor (vgl. monitor screen ‘Bildschirm zur Überwachung’), zuvor ‘Mahner, Ordner, Aufseher’, gleichfalls eine Entlehnung aus dem Lat.

Thesaurus

Computer, Technik
Synonymgruppe
Anzeige · ↗Anzeigegerät · ↗Display · Monitor  ●  ↗Bildschirm  Hauptform · ↗Schirm  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bildqualität Computer Drucker Festplatte Grafikkarte Lautsprecher Maus Mittelkonsole Modem Monitor Navigationssystem Notebook Panorama Rechner Report Scanner Tastatur Videokamera angeschlossen anzeigen eingebaut extern flackern flimmern flimmernd hochauflösend starren strahlungsarm synchronisieren überwachen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Monitor‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über den Bänken hängen Monitore, über die Monitore flimmern bunte Bilder.
Die Welt, 16.03.2001
Auf einem Monitor wird das Geschehen im Raum draußen erkennbar.
Der Tagesspiegel, 08.02.2001
Die meisten von ihnen laufen sehr rasch völlig frei neben ihren Monitoren.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 164
Kurz vorm Erwachen gelang es mir doch noch, in meiner Raumkapsel den Monitor zu beleben.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 226
Gleichzeitig läßt man dadurch das Wort des Monitors und der Ahnen in sie eindringen.
Collaer, Paul: Zentralafrika. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 22906
Zitationshilfe
„Monitor“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Monitor>, abgerufen am 16.11.2018.

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