Monomanie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Monomanie · Nominativ Plural: Monomanien
Aussprache
WorttrennungMo-no-ma-nie
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungmono-Manie
eWDG, 1974

Bedeutung

(krankhaftes) Beherrschtsein von einer einzigen Idee oder zwanghaften Neigung

Thesaurus

Synonymgruppe
Einzelwahn · Monomanie

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anfangs haben wir uns über deren zeitweilig heillose Monomanie lustig gemacht.
Die Zeit, 15.07.1977, Nr. 29
Die Monomanie dieses Volksstamms ist größer als bei jedem andern.
Tucholsky, Kurt: Berliner auf Reisen. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926]
Die Ausstellung, mag sie mit ihrer Monomanie auch den Kunsthistoriker gefangennehmen, engt das Bild des Künstlers zu stark ein.
Die Welt, 18.07.2000
Seine Monomanie erregt nicht mehr Auflehnung, sondern tiefes Mitleid, denn sie bedeutet tiefe Tragik.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Indem Sandra Strunz in Viola Hasselbergs ordentlich komprimierter Motivsammlung der Frau größere, wehrhafte Gegenwärtigkeit gibt, bezieht sie kritische Stellung zu Bernhards Monomanie.
Süddeutsche Zeitung, 25.01.2001
Zitationshilfe
„Monomanie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Monomanie>, abgerufen am 18.11.2019.

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