Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Monotheismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Monotheismus · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Mo-no-the-is-mus
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Glaube an einen einzigen Gott
in gegensätzlicher Bedeutung zu Polytheismus
Beispiel:
der christliche, jüdische Monotheismus

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Glaube an einen einzigen Gott · Monotheismus
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›Monotheismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Monotheismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Monotheismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Monotheismus kam allerdings schließlich nicht ohne die in ihm paradoxe Gestalt Satans aus. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 186]
Der dialektische Weg führt zu einem transzendenten Gott im Sinn des Monotheismus. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2714]
Auch wenn es damit rasch wieder vorbei sein sollte, es war eine frühe Form des Monotheismus. [Die Zeit, 19.09.2012, Nr. 38]
In diesem Monotheismus ist der Plural von Gott zwar grammatisch, nicht aber begrifflich möglich. [Süddeutsche Zeitung, 15.10.2004]
Um den Tod der Freiheit herbeizuführen, sind sie sogar bereit, die Religion und den Monotheismus zu opfern. [Die Zeit, 13.09.1996, Nr. 38]
Zitationshilfe
„Monotheismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Monotheismus>.

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