Montagsdemonstration, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Montagsdemonstration · Nominativ Plural: Montagsdemonstrationen
Worttrennung Mon-tags-de-mons-tra-ti-on · Mon-tags-de-monst-ra-ti-on
Wortzerlegung MontagDemonstration
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

von September 1989 bis März 1990   jeden Montagabend im Anschluss an die Friedensgebete in der Nikolaikirche in Leipzig stattfindende Massendemonstration (die wesentlich zum Sturz des SED-Regimes und zur Herstellung der deutschen Einheit beitrug)

Typische Verbindungen zu ›Montagsdemonstration‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Montagsdemonstration‹.

Verwendungsbeispiele für ›Montagsdemonstration‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vergeblich war der ganze Protest mit seinen 81 meist friedlichen Montagsdemonstrationen dennoch nicht.
Die Zeit, 11.07.2011, Nr. 28
Er empörte sich vor allem über die Verwendung des Begriffs Montagsdemonstration.
Bild, 07.08.2004
Die Proteste werden aber weitergehen, vielleicht ähnlich wie die Montagsdemonstrationen in den letzten Tagen der DDR, hofft er.
Der Tagesspiegel, 06.06.2000
Oder die Leute, die die ersten, noch riskanten Montagsdemonstrationen bestritten haben, kommen wieder auf die Straße und solidarisieren sich.
konkret, 1990
Mit großem persönlichem Mut schufen Teilnehmer an den Friedensgebeten in Kirchen und an gewaltig anwachsenden Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen Städten eine vorrevolutionäre Lage.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 83
Zitationshilfe
„Montagsdemonstration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Montagsdemonstration>, abgerufen am 23.01.2021.

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