Morelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Morelle · Nominativ Plural: Morellen
Aussprache
WorttrennungMo-rel-le (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

Sauerkirsche
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Amarille · Marille · Morelle
Amarille, Marille f. (vorwiegend bair. öst. schweiz.) ‘Aprikose’, entlehnt aus ital. amarillo, das über armellino auf lat. Armeniacum (pomum) ‘der aus Armenien (stammende Apfel)’ beruht. Daher im Dt. (im Plur.) Maryln (Anfang 16. Jh.), Marillen (16. Jh.), Ammarellen (15. Jh.) neben Armenellen (16. Jh.). Auch Moralle (17. Jh.), Morelle (um 1700), diese wohl lautlich beeinflußt von Morelle f. (vorwiegend rhein. schwäb. schles.) ‘Sauerkirsche’, Morell (17. Jh.), auch Marelle, Moralle, zuvor frühnhd. amarelle, amelber aus mlat. amarellum n., zu lat. amārus ‘bitter, herb’. Morelle und Marille sowie ihre Varianten sind lautlich und inhaltlich vielfach miteinander vermischt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Morelle · ↗Schattenmorelle
Oberbegriffe
Zitationshilfe
„Morelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Morelle>, abgerufen am 27.05.2019.

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