Morgenkühle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMor-gen-küh-le (computergeneriert)
WortzerlegungMorgenKühle
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiele:
eine empfindliche Morgenkühle
Ich liebe die Morgenkühle in den engen Gassen im Schatten hoher Häuser [KoeppenTod76]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Langsam drang nun unmerklich vorquellend die Morgenkühle zu ihm herein, so unbeweglich war die Luft.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 367
Der Mann, der in der herbstlichen Morgenkühle fröstelte, versuchte sich wachzuhalten.
Die Zeit, 05.10.1962, Nr. 40
Merkwürdig schutzlos stehen sie da, ohne grüne Blätter, auf dünnen Stängeln schwankend, in der Morgenkühle zitternd.
Der Tagesspiegel, 21.09.2003
Ich liebe die Morgenkühle in den engen Gassen im Schatten hoher Häuser.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 464
Und eine Stunde zu Pferde in der Morgenkühle stachelte nur mein Verlangen nach wilden Ritten über Stock und Stein.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4896
Zitationshilfe
„Morgenkühle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Morgenkühle>, abgerufen am 11.12.2019.

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