Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Morgenrock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Mor-gen-rock
Wortzerlegung Morgen Rock1
eWDG

Bedeutung

langes, bequemes Kleidungsstück in Form eines Mantels, das zu Hause nur in der Wohnung getragen wird
Beispiele:
ein seidener, leichter, großblumiger Morgenrock
sie schlüpfte aus dem Bett und warf rasch den Morgenrock über

Typische Verbindungen zu ›Morgenrock‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Morgenrock‹.

Verwendungsbeispiele für ›Morgenrock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, ich dachte nur, das kann nur ein Morgenrock sein. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 27.08.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Die andere ist die, daß man unangemeldet klopft, und es sitzt da keine Frau im Morgenrock. [Süddeutsche Zeitung, 30.01.1999]
Sie raffte ihren Morgenrock zusammen und holte die Blätter herein. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 1053]
Sie hatte dort ihr Bett aufgeschlagen, ans Schlafen dachte die Dame im Morgenrock nicht. [Süddeutsche Zeitung, 07.10.2002]
Der Arm, der herunterbaumelte, steckte im Ärmel von Jackys seidenem Morgenrock. [Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 302]
Zitationshilfe
„Morgenrock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Morgenrock>.

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