Motivforschung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-tiv-for-schung (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

Erforschung der Motive menschlichen Handelns, die im Sozialismus der bewussten Leitung ideeller Prozesse und der gezielten Entfaltung der schöpferischen Potenzen aller Werktätigen, im Imperialismus als Teil der Marktforschung der Steigerung des Absatzes dient

Typische Verbindungen
computergeneriert

Institut betreiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Motivforschung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie die feinen Analysen der germanistischen Motivforschung zeigen, krankt die Literatur des ganzen 20.
Der Tagesspiegel, 24.05.2001
In der Tat war das Entsetzen groß, als die Motivforschung begann, von sich reden zu machen.
Die Zeit, 12.10.1962, Nr. 41
Fliege hilft ihr ebenso behutsam wie versiert bei der Motivforschung - man möchte es kaum glauben, wie einem so mit leichter Hand knüppeldicke Schicksale angereicht werden.
Süddeutsche Zeitung, 23.09.1995
Otto glaubt, durch religionsgeschichtliche Motivforschung die Struktur des Selbstbewußtseins Jesu erfassen zu können.
Conzelmann, H.: Jesus Christus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 28719
Das zumindest fanden die Düsseldorfer Gesellschaftsrechtler Jörg Richard und Stefan Weinheimer in der Motivforschung für den Börsenrückzug heraus.
Die Welt, 03.06.2000
Zitationshilfe
„Motivforschung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Motivforschung>, abgerufen am 27.06.2019.

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