Motor, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Motors · Nominativ Plural 1: Motoren · Nominativ Plural 2: selten Motore
Aussprache  [ˈmoːtoːɐ̯] · [mo'toːɐ̯]
Worttrennung Mo-tor
Wortbildung  mit ›Motor‹ als Erstglied: Motorbenzin · Motorblock · Motorboot · Motorbremse · Motorcamping · Motorenbau · Motorenbauer · Motorenbenzin · Motorengebrumm · Motorengedröhn · Motorengedröhne · Motorengeräusch · Motorenhersteller · Motorenkraft · Motorenlärm · Motorenraum · Motorenwerk · Motorenöl · Motorfahrzeug · Motorflugzeug · Motorfrachter · Motorgenerator · Motorgeräusch · Motorhaube · Motorjacht · Motorkraft · Motorkutter · Motorleistung · Motorpanne · Motorpflug · Motorrad · Motorraum · Motorroller · Motorschaden · Motorschiff · Motorschlepper · Motorschlitten · Motorsegler · Motorsport · Motorspritze · Motorsteuergerät · Motorsteuerung · Motorsäge · Motoryacht · Motoröl · motorisch · motorisieren
 ·  mit ›Motor‹ als Letztglied: Achtzylindermotor · Allstrommotor · Anbaumotor · Antriebsmotor · Asynchronmotor · Atommotor · Austauschmotor · Automotor · Außenbordmotor · Backbordmotor · Benzinmotor · Biomotor · Bootsmotor · Boxermotor · Dampfmotor · Dieselmotor · Direkteinspritzmotor · Doppelkolbenmotor · Drehkolbenmotor · Dreizylindermotor · Düsenmotor · Einspritzmotor · Einzylindermotor · Elektromotor · Explosionsmotor · Flugmotor · Flugzeugmotor · Frontmotor · Gasmotor · Gebläsemotor · Glühkopfmotor · Hafermotor · Heckmotor · Hilfsmotor · Hochleistungsmotor · Hubkolbenmotor · Hubmotor · Hybridmotor · Induktionsmotor · Kleinmotor · Kleinstmotor · Kolbenmotor · Konjunkturmotor · Kurzhubmotor · Langhubmotor · Linearmotor · Magermotor · Mehrzylindermotor · Mittelfeldmotor · Mittelmotor · Ottomotor · Reihenmotor · Rotationskolbenmotor · Saugmotor · Schwerölmotor · Sechszylindermotor · Seitenbordmotor · Servomotor · Sparmotor · Sportmotor · Sternmotor · Synchronmotor · Turbomotor · Universalmotor · Unterflurmotor · Verbrennungsmotor · Verbundmotor · Vergasermotor · Vielstoffmotor · Viertaktmotor · Vierzylindermotor · Wachstumsmotor · Wankelmotor · Windmotor · Zweitaktmotor · Zweizylindermotor · Zwölfzylindermotor · Ölmotor
 ·  mit ›Motor‹ als Binnenglied: einmotorig · viermotorig · zweimotorig
Herkunft zu mōtorlat ‘Beweger’ < movērelat ‘bewegen’
eWDG

Bedeutung

Maschine, die durch Umformung von Energie mechanische Antriebskraft erzeugt
Beispiele:
ein Wagen, Boot ist mit einem Motor ausgerüstet, wird von einem Motor angetrieben
der Motor springt leicht an, heult auf, arbeitet, läuft leise, gleichmäßig
umgangssprachlichder Motor kommt
ein defekter Motor zieht nicht, bockt, hustet, spuckt, setzt aus, streikt
den Motor anstellen, abstellen, einschalten, ausschalten, anlassen, anwerfen, antreten, starten, heiß laufen lassen, drosseln
umgangssprachlichden Motor abwürgen
er hat seinen Motor ausgebaut, eingebaut, auseinandergenommen
der Motor muss überholt, repariert, geölt, gewaschen werden
ein elektrischer, starker, leistungsfähiger, luftgekühlter, wassergekühlter Motor
ein Motor mit vier Zylindern, von 50 PS
mit laufendem Motor halten, warten
der Lärm, das Dröhnen, Donnern, Knattern, Brummen, Surren der Motoren
Sportein Steherrennen hinter schweren Motoren (= Motorrädern)
das zarte Mückensingen der französischen Motore [ A. ZweigErziehung62]
übertragen vorwärtstreibende Kraft
Beispiele:
der Motor einer Bewegung, Entwicklung, des Fortschritts
der Wettbewerb ist ein Motor des Wirtschaftssystems
ein Motor, eine treibende Kraft … das heißt eine Partei, die sich ihrer Pflicht gegenüber der Arbeiterschaft bewußt ist [ Thälm.Reden1,481]
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A2.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Motor · motorisieren
Motor m. ‘bewegende Kraft, Triebkraft, bewegungerzeugende Maschine’, für diese speziellen Bedeutungen eine gelehrte Übernahme (19. Jh.) von lat. mōtor ‘Beweger’ in die Fachsprachen der Medizin und Technik, zu lat. movēre (mōtum) ‘bewegen’. Vgl. (bereits 18. Jh.) frz. muscle moteur ‘ein Glied bewegender Muskel’, moteur m. ‘bewegungerzeugende Maschine’. motorisieren Vb. ‘mit einem Motor versehen, mit Kraftfahrzeugen ausrüsten’ (20. Jh.); vgl. frz. motoriser.

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Aggregat · Antrieb · Maschine · Motor · Triebwerk  ●  Murl  ugs., österr.
Oberbegriffe
  • nicht lebendes Objekt · unbelebtes Objekt
Synonymgruppe
Treibkraft · Triebkraft · treibende Feder · treibende Kraft  ●  Motor  fig. · Triebfeder  fig. · Zugmaschine  fig. · Zugpferd  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Motor‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Motor‹.

Verwendungsbeispiele für ›Motor‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vieles wirkt sich auf die Dauer nachteilig auf den Motor aus. [o. A.: Eva und das Auto, Hamburg: BP Benzin und Petroleum Aktiengesellschaft Verl. 1966, S. 14]
Vom Motor selbst sehen Sie jetzt noch immer nicht allzuviel. [o. A.: Glas Goggomobil Limousine und Coupé, Dingolfing: Hans Glas GmbH Isaria Maschinenfabrik 1965, S. 380]
Sie wollen nie weit hinaus, dafür querfeldein, mit röhrendem Motor. [Die Zeit, 13.01.2000, Nr. 3]
Vier bis fünf dieser neuen Motoren sind praktisch schon serienreif. [Die Zeit, 12.05.1999, Nr. 20]
Sie haben es nicht nötig, sich dem Motor zu fügen. [o. A.: Eva und das Auto, Hamburg: BP Benzin und Petroleum Aktiengesellschaft Verl. 1966, S. 1]
Zitationshilfe
„Motor“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Motor>.

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