Mud, der

Alternative SchreibungMudd
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Muds · wird nur im Singular verwendet
Wortbildung mit ›Mud‹ als Grundform: ↗muddig
eWDG, 1974

Bedeutung

norddeutsch, Seemannssprache Schlamm in Häfen, Flussmündungen, sumpfiger Grund

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viele Spieler sagen, sie fühlten sich nirgendwo so unbeschwert wie in ihrem Mud, so entbunden von ihrer wahren Existenz.
Die Zeit, 07.10.1994, Nr. 41
Leuchtend Rot knallt es plötzlich von der anderen Seite des Flüsschens Mud herüber.
Süddeutsche Zeitung, 02.11.2004
Das Mud wird im wahrsten Sinne des Wortes zum Spielraum, in dem man über die Außenwelt neu nachdenken kann.
C't, 1996, Nr. 8
Memphis / Tennessee schenkte der Welt nicht nur Elvis Presley, sondern auch ein Bier namens Mississippi Mud.
Die Welt, 09.08.1999
Manche sitzen bis zu 50 Stunden in der Woche vor dem Monitor und tummeln sich im MUD.
o. A.: Haben auch Sie Vorurteile gegen das Internet? In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Zitationshilfe
„Mud“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mud>, abgerufen am 16.10.2019.

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