Muff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Muff(e)s · Nominativ Plural: Muffe
Aussprache
Wortbildung mit ›Muff‹ als Letztglied: ↗Pelzmuff
eWDG, 1974

Bedeutung

meist aus Pelz gefertigtes, warmgefüttertes Zubehör zur Winterkleidung, in das die Hände zum Wärmen gesteckt werden
Beispiele:
ein Muff aus Iltispelz
die Hände in den Muff stecken
ein Kostüm mit Pelzmütze und Muff komplettieren
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Muff1 · muffen1 · müffen1 · müffeln · muffig
Muff1 m. ‘dumpfer, modriger Geruch, Moder, Schimmel’ (17. Jh.), jünger ↗Mief (s. d.). Auszugehen ist wohl von Muff ‘dunkler, brummiger Ton’ (aus verzogenem Mund, s. ↗muffeln) mit Übertragung des Gehöreindruckes auf die Empfindung eines dumpfen Geruchs (bei verzogener Nase), so daß auch hier Herleitung von der Schallwurzel ie. *mū̌- möglich wird. Läßt man den lautmalenden Charakter des Wortes beiseite, kann man de Vries Nl. 457 folgen, der Anknüpfung an die Wurzel ie. *meu-, *mū̌- ‘feucht, modrig’ (s. ↗Moder, ↗Schmutz) erwägt. Dazu mundartlich verbreitetes muffen1, müffen1, müffeln Vb. ‘nach Moder oder Fäulnis riechen’ (17. Jh.) und gleichbed. iteratives muffeln, müffeln (15. Jh.) sowie muffig Adj. ‘dumpf riechend, modrig’ (17. Jh.), nd. muffig, nl. muf.

Muff2 · Muffe
Muff2 m. ‘Handwärmer aus Pelz’ (17. Jh.), gekürzt aus Muffel (ebenfalls 17. Jh.), wohl entlehnt aus mnl. moffel, muffel ‘Pelzhandschuh, Muff’ (nl. mof), das seinerseits auf frz. moufle ‘dicker Handschuh’, afrz. mofle ‘Fausthandschuh, Handfessel’, mlat. muffula ‘Fausthandschuh’ beruht. Die roman. Formen stammen wohl aus dem Germ., die Ausgangsform ist jedoch unklar. Vielleicht ist ein Kompositum anzusetzen, etwa anfrk. *molfell, dessen erstes Glied zu dem unter ↗mollig ‘weich’ (s. d.) behandelten Adjektiv gehört und dessen zweites Glied das unter ↗Fell (s. d.) dargestellte Substantiv bildet? Muffe f. ‘Verbindungsstück für Rohr- oder Kabelenden’ (18. Jh.), nach nd. Muffe f., Nebenform von Muff (s. oben), benannt nach der äußeren Ähnlichkeit.

muff · mupf · Muff3 · Mupf · muffen2 · müffen2 · mupfen · aufmüpfig · muffeln · Muffel · muff(e)lig
muff, obd. mupf Interjektion des Widerwillens, für einen knurrigen, verdrießlichen Laut, Muff3, Mupf m. ‘Verziehen des Mundes, Hängemaul, dunkler, brummiger Ton’ (15. Jh.), mhd. gemüffe n. ‘verdrießliches Brummen, Maulen’. muffen2, müffen2, mupfen Vb. ‘den Mund (spöttisch) verziehen, murren, brummen’ (15. Jh.), obd. müpfen ‘die Nase rümpfen’, aufmupfen ‘verdrießlich blicken, aufbrausen’, dazu in neuerer Sprache aufmüpfig Adj. ‘aufsässig, widersetzlich’ (20. Jh.). Als Iterativum muffeln Vb. ‘kauend die Lippen bewegen, mürrisch, verdrießlich sein, brummend reden’ (15. Jh.). Muffel m. ‘Mops’ (18. Jh.), ‘verdrießlicher, unfreundlicher, ungesprächiger, mürrischer Mensch’ (19. Jh.). muff(e)lig Adj. ‘mürrisch, maulfaul’ (19. Jh.), älter muffig (18. Jh.), muffisch (16. Jh.). Alle Formen kann man als lautnachahmende Bildungen mit nl. moppen, mopperen ‘brummen, verdrießlich knurren’, engl. (aus dem Nd.?) to mop ‘Grimassen schneiden’ (s. ↗Mops) an eine Schallwurzel ie. *mū̌- ‘einen dumpfen Laut von sich geben (auch mit geschlossenem Mund), undeutlich reden, unartikuliert murmeln, Mund, Maul’ anschließen (s. ↗Maul).

Thesaurus

Synonymgruppe
Muff · verbrauchte Luft  ●  ↗Mief  ugs.
Assoziationen
  • Ausdünstung · ↗Geruchsbelästigung · Geruchsbildung · ↗Gestank · schlechte Luft · schlechter Geruch · strenger Geruch · übler Geruch  ●  ↗Mief  ugs.
  • abgestanden riechen · modrig riechen · riechen wie ein nasser Hund  ●  ↗miefen  ugs., Hauptform · ↗muffeln  ugs. · ↗müffeln  ugs., regional

Typische Verbindungen
computergeneriert

Enge Geruch Hut Mief Moder Mütze Nachkriegszeit Spießigkeit Staub Talar abstreifen akademisch anhaften aufräumen auslüften austreiben befreien beseitigen blasen ersticken ideologisch lüften riechen spießig tausendjährig verfliegen verströmen vertreiben wegblasen weichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Muff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Professoren haftet nicht der Muff jahrhundertelang gewohnter Überheblichkeit an.
Die Welt, 18.06.2001
Der Muff von mehr als sechzig Jahren ist nicht eben attraktiv für Kinder.
Süddeutsche Zeitung, 29.02.1996
Du hast angenommen, ich hätte einen Witz gemacht mit dem Muff.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 10.11.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Mit dem »Muff von tausend Jahren« wurde nicht das Tausendjährige Reich bekämpft, welches Hitler angekündigt hatte.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 66
So will oder wollte sie heraus aus Muff, Druck, auch dem Dunstkreis träger Skepsis.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 144
Zitationshilfe
„Muff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Muff#1>, abgerufen am 10.12.2019.

Weitere Informationen …

Muff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Muff(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
Grundformmuffen1
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich dumpfer Geruch
Beispiele:
der Muff des Hinterhofs, Hausflurs, im Kartoffelkeller
Aber ist es in dem Muff hier unten [in der Gruft] vielleicht schön? [KlugeKortüm130]
übertragen
Beispiel:
[das Leben der Eltern] lag in einer so lauteren Luft und barg so wenig Muff und Heimlichkeiten [AndresHochzeit341]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Muff1 · muffen1 · müffen1 · müffeln · muffig
Muff1 m. ‘dumpfer, modriger Geruch, Moder, Schimmel’ (17. Jh.), jünger ↗Mief (s. d.). Auszugehen ist wohl von Muff ‘dunkler, brummiger Ton’ (aus verzogenem Mund, s. ↗muffeln) mit Übertragung des Gehöreindruckes auf die Empfindung eines dumpfen Geruchs (bei verzogener Nase), so daß auch hier Herleitung von der Schallwurzel ie. *mū̌- möglich wird. Läßt man den lautmalenden Charakter des Wortes beiseite, kann man de Vries Nl. 457 folgen, der Anknüpfung an die Wurzel ie. *meu-, *mū̌- ‘feucht, modrig’ (s. ↗Moder, ↗Schmutz) erwägt. Dazu mundartlich verbreitetes muffen1, müffen1, müffeln Vb. ‘nach Moder oder Fäulnis riechen’ (17. Jh.) und gleichbed. iteratives muffeln, müffeln (15. Jh.) sowie muffig Adj. ‘dumpf riechend, modrig’ (17. Jh.), nd. muffig, nl. muf.

Muff2 · Muffe
Muff2 m. ‘Handwärmer aus Pelz’ (17. Jh.), gekürzt aus Muffel (ebenfalls 17. Jh.), wohl entlehnt aus mnl. moffel, muffel ‘Pelzhandschuh, Muff’ (nl. mof), das seinerseits auf frz. moufle ‘dicker Handschuh’, afrz. mofle ‘Fausthandschuh, Handfessel’, mlat. muffula ‘Fausthandschuh’ beruht. Die roman. Formen stammen wohl aus dem Germ., die Ausgangsform ist jedoch unklar. Vielleicht ist ein Kompositum anzusetzen, etwa anfrk. *molfell, dessen erstes Glied zu dem unter ↗mollig ‘weich’ (s. d.) behandelten Adjektiv gehört und dessen zweites Glied das unter ↗Fell (s. d.) dargestellte Substantiv bildet? Muffe f. ‘Verbindungsstück für Rohr- oder Kabelenden’ (18. Jh.), nach nd. Muffe f., Nebenform von Muff (s. oben), benannt nach der äußeren Ähnlichkeit.

muff · mupf · Muff3 · Mupf · muffen2 · müffen2 · mupfen · aufmüpfig · muffeln · Muffel · muff(e)lig
muff, obd. mupf Interjektion des Widerwillens, für einen knurrigen, verdrießlichen Laut, Muff3, Mupf m. ‘Verziehen des Mundes, Hängemaul, dunkler, brummiger Ton’ (15. Jh.), mhd. gemüffe n. ‘verdrießliches Brummen, Maulen’. muffen2, müffen2, mupfen Vb. ‘den Mund (spöttisch) verziehen, murren, brummen’ (15. Jh.), obd. müpfen ‘die Nase rümpfen’, aufmupfen ‘verdrießlich blicken, aufbrausen’, dazu in neuerer Sprache aufmüpfig Adj. ‘aufsässig, widersetzlich’ (20. Jh.). Als Iterativum muffeln Vb. ‘kauend die Lippen bewegen, mürrisch, verdrießlich sein, brummend reden’ (15. Jh.). Muffel m. ‘Mops’ (18. Jh.), ‘verdrießlicher, unfreundlicher, ungesprächiger, mürrischer Mensch’ (19. Jh.). muff(e)lig Adj. ‘mürrisch, maulfaul’ (19. Jh.), älter muffig (18. Jh.), muffisch (16. Jh.). Alle Formen kann man als lautnachahmende Bildungen mit nl. moppen, mopperen ‘brummen, verdrießlich knurren’, engl. (aus dem Nd.?) to mop ‘Grimassen schneiden’ (s. ↗Mops) an eine Schallwurzel ie. *mū̌- ‘einen dumpfen Laut von sich geben (auch mit geschlossenem Mund), undeutlich reden, unartikuliert murmeln, Mund, Maul’ anschließen (s. ↗Maul).

Thesaurus

Synonymgruppe
Muff · verbrauchte Luft  ●  ↗Mief  ugs.
Assoziationen
  • Ausdünstung · ↗Geruchsbelästigung · Geruchsbildung · ↗Gestank · schlechte Luft · schlechter Geruch · strenger Geruch · übler Geruch  ●  ↗Mief  ugs.
  • abgestanden riechen · modrig riechen · riechen wie ein nasser Hund  ●  ↗miefen  ugs., Hauptform · ↗muffeln  ugs. · ↗müffeln  ugs., regional

Typische Verbindungen
computergeneriert

Enge Geruch Hut Mief Moder Mütze Nachkriegszeit Spießigkeit Staub Talar abstreifen akademisch anhaften aufräumen auslüften austreiben befreien beseitigen blasen ersticken ideologisch lüften riechen spießig tausendjährig verfliegen verströmen vertreiben wegblasen weichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Muff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Professoren haftet nicht der Muff jahrhundertelang gewohnter Überheblichkeit an.
Die Welt, 18.06.2001
Der Muff von mehr als sechzig Jahren ist nicht eben attraktiv für Kinder.
Süddeutsche Zeitung, 29.02.1996
Du hast angenommen, ich hätte einen Witz gemacht mit dem Muff.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 10.11.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Mit dem »Muff von tausend Jahren« wurde nicht das Tausendjährige Reich bekämpft, welches Hitler angekündigt hatte.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 66
So will oder wollte sie heraus aus Muff, Druck, auch dem Dunstkreis träger Skepsis.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 144
Zitationshilfe
„Muff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Muff#2>, abgerufen am 10.12.2019.

Weitere Informationen …

Muff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Grundformmuffen2
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Muff1 · muffen1 · müffen1 · müffeln · muffig
Muff1 m. ‘dumpfer, modriger Geruch, Moder, Schimmel’ (17. Jh.), jünger ↗Mief (s. d.). Auszugehen ist wohl von Muff ‘dunkler, brummiger Ton’ (aus verzogenem Mund, s. ↗muffeln) mit Übertragung des Gehöreindruckes auf die Empfindung eines dumpfen Geruchs (bei verzogener Nase), so daß auch hier Herleitung von der Schallwurzel ie. *mū̌- möglich wird. Läßt man den lautmalenden Charakter des Wortes beiseite, kann man de Vries Nl. 457 folgen, der Anknüpfung an die Wurzel ie. *meu-, *mū̌- ‘feucht, modrig’ (s. ↗Moder, ↗Schmutz) erwägt. Dazu mundartlich verbreitetes muffen1, müffen1, müffeln Vb. ‘nach Moder oder Fäulnis riechen’ (17. Jh.) und gleichbed. iteratives muffeln, müffeln (15. Jh.) sowie muffig Adj. ‘dumpf riechend, modrig’ (17. Jh.), nd. muffig, nl. muf.

Muff2 · Muffe
Muff2 m. ‘Handwärmer aus Pelz’ (17. Jh.), gekürzt aus Muffel (ebenfalls 17. Jh.), wohl entlehnt aus mnl. moffel, muffel ‘Pelzhandschuh, Muff’ (nl. mof), das seinerseits auf frz. moufle ‘dicker Handschuh’, afrz. mofle ‘Fausthandschuh, Handfessel’, mlat. muffula ‘Fausthandschuh’ beruht. Die roman. Formen stammen wohl aus dem Germ., die Ausgangsform ist jedoch unklar. Vielleicht ist ein Kompositum anzusetzen, etwa anfrk. *molfell, dessen erstes Glied zu dem unter ↗mollig ‘weich’ (s. d.) behandelten Adjektiv gehört und dessen zweites Glied das unter ↗Fell (s. d.) dargestellte Substantiv bildet? Muffe f. ‘Verbindungsstück für Rohr- oder Kabelenden’ (18. Jh.), nach nd. Muffe f., Nebenform von Muff (s. oben), benannt nach der äußeren Ähnlichkeit.

muff · mupf · Muff3 · Mupf · muffen2 · müffen2 · mupfen · aufmüpfig · muffeln · Muffel · muff(e)lig
muff, obd. mupf Interjektion des Widerwillens, für einen knurrigen, verdrießlichen Laut, Muff3, Mupf m. ‘Verziehen des Mundes, Hängemaul, dunkler, brummiger Ton’ (15. Jh.), mhd. gemüffe n. ‘verdrießliches Brummen, Maulen’. muffen2, müffen2, mupfen Vb. ‘den Mund (spöttisch) verziehen, murren, brummen’ (15. Jh.), obd. müpfen ‘die Nase rümpfen’, aufmupfen ‘verdrießlich blicken, aufbrausen’, dazu in neuerer Sprache aufmüpfig Adj. ‘aufsässig, widersetzlich’ (20. Jh.). Als Iterativum muffeln Vb. ‘kauend die Lippen bewegen, mürrisch, verdrießlich sein, brummend reden’ (15. Jh.). Muffel m. ‘Mops’ (18. Jh.), ‘verdrießlicher, unfreundlicher, ungesprächiger, mürrischer Mensch’ (19. Jh.). muff(e)lig Adj. ‘mürrisch, maulfaul’ (19. Jh.), älter muffig (18. Jh.), muffisch (16. Jh.). Alle Formen kann man als lautnachahmende Bildungen mit nl. moppen, mopperen ‘brummen, verdrießlich knurren’, engl. (aus dem Nd.?) to mop ‘Grimassen schneiden’ (s. ↗Mops) an eine Schallwurzel ie. *mū̌- ‘einen dumpfen Laut von sich geben (auch mit geschlossenem Mund), undeutlich reden, unartikuliert murmeln, Mund, Maul’ anschließen (s. ↗Maul).

Thesaurus

Synonymgruppe
Muff · verbrauchte Luft  ●  ↗Mief  ugs.
Assoziationen
  • Ausdünstung · ↗Geruchsbelästigung · Geruchsbildung · ↗Gestank · schlechte Luft · schlechter Geruch · strenger Geruch · übler Geruch  ●  ↗Mief  ugs.
  • abgestanden riechen · modrig riechen · riechen wie ein nasser Hund  ●  ↗miefen  ugs., Hauptform · ↗muffeln  ugs. · ↗müffeln  ugs., regional

Typische Verbindungen
computergeneriert

Enge Geruch Hut Mief Moder Mütze Nachkriegszeit Spießigkeit Staub Talar abstreifen akademisch anhaften aufräumen auslüften austreiben befreien beseitigen blasen ersticken ideologisch lüften riechen spießig tausendjährig verfliegen verströmen vertreiben wegblasen weichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Muff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Professoren haftet nicht der Muff jahrhundertelang gewohnter Überheblichkeit an.
Die Welt, 18.06.2001
Der Muff von mehr als sechzig Jahren ist nicht eben attraktiv für Kinder.
Süddeutsche Zeitung, 29.02.1996
Du hast angenommen, ich hätte einen Witz gemacht mit dem Muff.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 10.11.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Mit dem »Muff von tausend Jahren« wurde nicht das Tausendjährige Reich bekämpft, welches Hitler angekündigt hatte.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 66
So will oder wollte sie heraus aus Muff, Druck, auch dem Dunstkreis träger Skepsis.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 2, Berlin: Aufbau-Verl. 1955, S. 144
Zitationshilfe
„Muff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Muff#3>, abgerufen am 10.12.2019.

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