Mundfäule, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMund-fäu-le
eWDG, 1974

Bedeutung

Medizin infektiöse Entzündung der Mundschleimhaut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er war erkältet, Zähne und Hals schmerzten, Mundfäule befiel ihn, er konnte nicht sprechen und schlucken.
Die Zeit, 11.02.2002, Nr. 06
Als ich als Kind Mundfäule hatte, hat mir meine Mama ein Zeug in den Mund geschmiert, das genauso geschmeckt hat.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2002
Der Direktor des Zoos in Bahia versicherte mir, nie etwas von einer Mundfäule gesehen zu haben.
Bücherl, Wolfgang: Das Haus der Gifte, Stuttgart: Franckh'sche Verlagshandlung 1963, S. 41
Bisher hatte ich noch immer die leise Hoffnung, morgen doch arbeiten zu können und nicht mit Pocken-Hand-Mund-Fuß oder akuter Mundfäule daniederliegen zu müssen.
Die Zeit, 03.12.2012, Nr. 49
Kopetzky, mit kurzgeschorenem Kopf und hornartiger Brille, macht sich Sorgen um die "Mundfäule", die einem Autor einst von einem unhygienischen Mikro beschert wurde.
Süddeutsche Zeitung, 16.04.2002
Zitationshilfe
„Mundfäule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mundfäule>, abgerufen am 19.04.2019.

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