Museologe, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Museologen · Nominativ Plural: Museologen
Aussprache
WorttrennungMu-se-olo-ge · Mu-seo-lo-ge (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1974

Bedeutung

in Fachschulen für Heimatmuseen ausgebildete Fachkraft
Beispiel:
ein Museologe mit kulturgeschichtlichen und naturkundlichen Kenntnissen

Verwendungsbeispiele für ›Museologe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Freilich ist es mit dem Hauptargument deutscher Museologen, die stets auf ihre konservatorische Leistung hinweisen, derzeit nicht sehr weit her.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.1996
In den weißgetünchten, hohen Räumen trafen sich die angehenden Museologen bislang zu ihren Besprechungen.
Der Tagesspiegel, 06.02.1997
Allein, kann man es Museologen verargen, wenn sie angesichts der Reizüberflutung neue Techniken wählen, um ihre Botschaften zu übermitteln?
Die Zeit, 08.07.1994, Nr. 28
Nun konnte hier freilich ein Museologe billig einwenden, daß sich bei aller Findigkeit Träume wie Utopien schlecht ausstellen lassen.
konkret, 1994
Im Sommer 1991 berief das thüringische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ein ausschließlich mit westdeutschen Historikern, Museologen und Publizisten besetztes Gremium.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - N. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4728
Zitationshilfe
„Museologe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Museologe>, abgerufen am 27.01.2020.

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