Mutlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMut-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungmutlos-igkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
in eine tiefe Mutlosigkeit sinken

Thesaurus

Synonymgruppe
Furchtsamkeit · ↗Kleinmut · Kleinmütigkeit · Mutlosigkeit · ↗Verzagtheit · ↗Ängstlichkeit  ●  Angst vor der eigenen Courage  ugs. · Decouragiertheit  geh. · Defaitismus  geh., schweiz. · ↗Defätismus  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anfall Angst Ausdruck Depression Dokument Elite Enttäuschung Phase Resignation Verzagtheit Verzweiflung Zaghaftigkeit Zeichen allgemein gewiss herrschen prägen regieren tief verfallen versinken vorwerfen völlig zunehmend überwinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mutlosigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die allgemeine Mutlosigkeit ist in diesen Tagen besonders bedrückend.
Süddeutsche Zeitung, 24.12.2002
Zu behaupten, die Deutschen seien mutlos, verrät nur die eigene Mutlosigkeit.
Die Zeit, 02.12.2002 (online)
Sie löste sich nach den unheimlichen Verlusten in völliger Mutlosigkeit von selbst auf.
Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20564
Ihr werdet Euch aus Mutlosigkeit und Verzweiflung aufraffen und wieder wissen, wer Ihr seid!
Langhoff, Wolfgang: Die Moorsoldaten, Stuttgart: Verl. Neuer Weg 1978 [1935], S. 199
Doch Esther dachte nicht an ihren Sohn, sie hütete sich, an ihn zu denken, um nicht in Mutlosigkeit zurückzufallen.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 28
Zitationshilfe
„Mutlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutlosigkeit>, abgerufen am 26.03.2019.

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