Mutt, der, die oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum, Femininum, Neutrum)
DWDS-Verweisartikel, 2016

Bedeutung

Synonym zu Mütt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Mütt · Mutt
Mütt, Mutt m. f. n. altes Trockenmaß (für Getreide, Früchte), ahd. mutti n. m. (9. Jh.), mhd. müt(te), mut(te) n. m., asächs. muddi n., mnd. müdde n. f., mnl. mudde f. n., afries. mod n., aengl. mydd n., sämtlich entlehnt aus lat. modius m. ‘Scheffel’ (Getreidemaß).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Versehen mit dem Pseudonym R. Mutt ließ Duchamp das Pissoir zur Ausstellung einreichen.
Süddeutsche Zeitung, 07.05.1994
Die Trennung von US-Sängerin Shania Twain (44) und ihrem Mann Robert «Mutt» Lange ist endgültig.
Die Zeit, 10.06.2010 (online)
Er kaufte das Urinal von einem Klempner, signierte es mit "R. Mutt 1917" - stellte es als Objekt "Springbrunnen" in einer Galerie aus.
Bild, 04.11.1999
Dabei zeigt eine Quellenauswertung, daß kein Zusammenhang zwischen Duchamp und dem Objekt jenes Herrn Mutt hergestellt wurde, auch nicht durch Duchamp selbst.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31813
Wat mutt, dat mutt, pflegte ein ehemaliger SPD-Vorsitzender stoisch zu sagen.
Der Tagesspiegel, 05.10.2002
Zitationshilfe
„Mutt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutt>, abgerufen am 18.11.2019.

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