Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Muttergestein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Muttergestein(e)s · Nominativ Plural: Muttergesteine
Aussprache 
Worttrennung Mut-ter-ge-stein
Wortzerlegung Mutter1 Gestein
eWDG

Bedeutung

Geologie
1.
Gestein, in dem sich Erdöl oder Minerale gebildet haben
2.
das unterste Gestein in der Bodenschichtung

Verwendungsbeispiele für ›Muttergestein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Wissenschaftler gehen dabei von der „Theorie des Muttergesteins aus. [Die Zeit, 02.04.1982, Nr. 14]
Aus dem Muttergestein wandert es wegen seiner geringen Dichte allmählich durch die Gesteinsschichten nach oben. [Die Zeit, 02.04.1982, Nr. 14]
So kam es zur verbreiteten Ablagerung von Schwarzschiefern, den Muttergesteinen vieler Erdölfelder. [Die Zeit, 05.06.1995, Nr. 23]
Mit einem feinen rechteckigen Schnitt sind aus den rohen Bruchsteinen Quader herausgetrennt und aus dem rahmenden Muttergestein frontal auf den Boden gekippt. [Süddeutsche Zeitung, 02.12.1994]
Vorgänge wie die Verfestigung des Schlamms zu Muttergestein oder die Temperaturgeschichte lassen sich mathematisch durch mehrere Differentialgleichungen beschreiben. [Die Zeit, 02.04.1982, Nr. 14]
Zitationshilfe
„Muttergestein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Muttergestein>.

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