Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mutterkuchen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mutterkuchens · Nominativ Plural: Mutterkuchen
Aussprache 
Worttrennung Mut-ter-ku-chen
Wortzerlegung Mutter1 Kuchen
eWDG

Bedeutung

Medizin Plazenta

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Nachgeburt  ●  Mutterkuchen  ugs. · Plazenta  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Mutterkuchen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mutterkuchen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mutterkuchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mutterkuchen hatte sich gelöst, das Kind war ohne Sauerstoff, und als sie es herausgeholt hatten, mussten sie es wiederbeleben. [Die Zeit, 26.01.2004, Nr. 04]
Man spricht ja auch vom Mutterkuchen als dem verlorenen Paradies. [Die Welt, 11.05.2002]
Denn wenn die väterlichen Gene fehlen, entwickelt sich auch der Mutterkuchen nicht und der Embryo stirbt ab. [Der Tagesspiegel, 22.04.2004]
In "Mutterkuchen" wird der Tochter durch die Mutter der Spaß am Leben genommen. [Der Tagesspiegel, 21.03.1999]
Die Veränderungen der Gebärmutter, der äußeren Geschlechtsteile und die Wunde der Gebärmutterinnenfläche, wo der Mutterkuchen gehaftet hat, bilden sich zurück. [Bundesverband d.dt. Standesbeamten e.V. (Hg.), Hausbuch für die deutsche Familie, Frankfurt a. M.: Verl. f. Standesamtwesen 1956, S. 47]
Zitationshilfe
„Mutterkuchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutterkuchen>.

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