Mutterliebe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mutterliebe · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈmʊtɐˌliːbə]
Worttrennung Mut-ter-lie-be
Wortzerlegung Mutter1 Liebe
eWDG

Bedeutung

fürsorgliche, opferbereite Liebe einer Mutter zu ihrem Kind
Beispiel:
eine zärtliche, tiefe Mutterliebe

Typische Verbindungen zu ›Mutterliebe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mutterliebe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mutterliebe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die »ersten Mütter« konnten sich wahrscheinlich genau so wenig auf eine angeborene Mutterliebe verlassen wie heutige Mütter. [Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 15]
Nichts ist im Kampfe gegen die Not so stark wie Mutterliebe. [Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8159]
Sie kann ihn kaum tragen, so viel Mutterliebe ist in ihm. [Die Zeit, 16.12.2012, Nr. 50]
Doch zur Illustration fällt ihm dann lediglich der Begriff der Mutterliebe ein. [Die Zeit, 18.05.2008, Nr. 21]
Nach einiger Zeit regte sich aber bei dem Mädchen die Mutterliebe. [Friedländer, Hugo: Prozeß wider das Grafen-Ehepaar Kwilecki wegen Kindesunterschiebung. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 30]
Zitationshilfe
„Mutterliebe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutterliebe>.

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