Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Muttermilch, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Muttermilch · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Mut-ter-milch
Wortzerlegung Mutter1 Milch
eWDG

Bedeutung

von den weiblichen Milchdrüsen während der Stillzeit abgesonderte Milch, Frauenmilch
Beispiele:
die Muttermilch enthält alles, was zum Wachstum und Gedeihen eines Kindes nötig ist
umgangssprachlichetw. mit der Muttermilch einsaugen (= etw. von Kindheit an in sich aufnehmen)

Typische Verbindungen zu ›Muttermilch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Muttermilch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Muttermilch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe den proletarischen Ton mit der Muttermilch gesoffen, da muss ich mich überhaupt nicht verstellen. [Die Zeit, 06.11.2006, Nr. 45]
Der Gehalt in der Muttermilch sank von 1985 bis Ende der neunziger Jahre gar um zwei Drittel. [Die Zeit, 20.01.2005, Nr. 04]
Das ist aufgesogen mit der Muttermilch, mein Vater hat gebetet, meine Mutter auch, und ich bete, und meine Kinder beten auch. [Die Zeit, 28.05.2003, Nr. 22]
Zu diesem Zeitpunkt hat durch einen natürlichen Östrogenmangel die Produktion von Muttermilch eingesetzt. [Die Zeit, 01.03.1991, Nr. 10]
Sie sind bereits in der Muttermilch und wahrscheinlich auch in den Geweben des ungeborenen Kindes vorhanden. [Die Zeit, 30.08.1963, Nr. 35]
Zitationshilfe
„Muttermilch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Muttermilch>.

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