Muttersöhnchen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Muttersöhnchens · Nominativ Plural: Muttersöhnchen
Aussprache 
Worttrennung Mut-ter-söhn-chen
Wortzerlegung Mutter1 Söhnchen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, spöttisch verwöhnter, unselbstständiger Junge oder junger Mann
Beispiel:
ein rechtes Muttersöhnchen, brav und gehorsam, das am Ofen hockt über den Büchern [ SchnitzlerMedardusII 1]

Thesaurus

Synonymgruppe
Weichling  ●  Früheinfädler  ugs. · Himbeerbubi  ugs. · Kümmerling  ugs. · Lauch  ugs., jugendsprachlich · Memme  ugs. · Milchbart  ugs. · Milchbubi  ugs. · Muttersöhnchen  ugs. · Nulpe  ugs. · Pussy  derb · Schattenparker  ugs. · Schiffschaukelbremser  ugs., jugendsprachlich · Schlaffi  ugs. · Schlappschwanz  ugs. · Sitzpinkler  ugs. · Warmduscher  ugs. · Waschlappen  ugs. · Weichei  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Muttersöhnchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für ihn waren wir Muttersöhnchen, die gar nicht hart genug hergenommen werden konnten. [Die Zeit, 02.02.2000, Nr. 05]
Doch ein verwöhntes Muttersöhnchen würde ohnehin nicht so leicht auf die Idee kommen, plötzlich allein verreisen zu wollen. [Die Zeit, 11.02.1974, Nr. 06]
Vaterlos wächst da ein Muttersöhnchen heran, von allen verwöhnt, alles dreht sich um mich. [Süddeutsche Zeitung, 22.11.2000]
Sie wuchsen sehr behütet und verhätschelt auf – als verklemmte Muttersöhnchen. [Bild, 08.01.2003]
Er hat sich nie von ihr lösen können und blieb das Muttersöhnchen. [Bild, 14.12.2002]
Zitationshilfe
„Muttersöhnchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutters%C3%B6hnchen>.

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