Mutz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich Tier mit gestutztem Schwanz
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Möse · Mese · Musche1 · Mutz(e)
Möse, Mese, Musche1 f. (derb, auch studentensprachlich) weibliches Geschlechtsorgan (Anfang 19. Jh., wohl älter). Herkunft dunkel. Wahrscheinlich anzuschließen an gleichbed. Mutz(e) f. frühnhd. mucze, mutze (15. Jh.), Mutz (16. Jh.); vgl. auch mussensun ‘Hurensohn’ (13. Jh.). Lautlich nahe stehen Mutz(e), Musche, Muschi, Müze als Bezeichnungen sowohl für ‘Katze’ und ‘Vulva’ als auch für eine ‘liederliche Frauensperson, Hure’ (rotw. Muß, Musche, Müsche ‘Frau, Hure’), was auf einen Vergleich der Katze mit der Schambehaarung schließen läßt.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kann man denn glücklich sein, wenn man in Scharbeutz Mutzen verkauft?
Süddeutsche Zeitung, 26.09.2000
Und dann zieht er ein zweites kleines Bild aus dem zerfledderten Buch hervor, auch von Stalin, aber mit Mutze auf dem Kopf.
Die Zeit, 09.04.1953, Nr. 15
Da werden viele Versuche wirklich zu gewagten Experimenten ", sagt Lehrer Ernst Mutz (55).
Bild, 04.09.2003
So konnten sich der Berner Mutz und der Berliner Bär einmal näher kennen lernen.
Die Welt, 02.08.2004
Der Dolmetscher zuckte die Achseln, Leutnant Mutz aber bat dringend um weitere Anfragen.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 881
Zitationshilfe
„Mutz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutz#1>, abgerufen am 07.12.2019.

Weitere Informationen …

Mutz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Möse · Mese · Musche1 · Mutz(e)
Möse, Mese, Musche1 f. (derb, auch studentensprachlich) weibliches Geschlechtsorgan (Anfang 19. Jh., wohl älter). Herkunft dunkel. Wahrscheinlich anzuschließen an gleichbed. Mutz(e) f. frühnhd. mucze, mutze (15. Jh.), Mutz (16. Jh.); vgl. auch mussensun ‘Hurensohn’ (13. Jh.). Lautlich nahe stehen Mutz(e), Musche, Muschi, Müze als Bezeichnungen sowohl für ‘Katze’ und ‘Vulva’ als auch für eine ‘liederliche Frauensperson, Hure’ (rotw. Muß, Musche, Müsche ‘Frau, Hure’), was auf einen Vergleich der Katze mit der Schambehaarung schließen läßt.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kann man denn glücklich sein, wenn man in Scharbeutz Mutzen verkauft?
Süddeutsche Zeitung, 26.09.2000
Und dann zieht er ein zweites kleines Bild aus dem zerfledderten Buch hervor, auch von Stalin, aber mit Mutze auf dem Kopf.
Die Zeit, 09.04.1953, Nr. 15
Da werden viele Versuche wirklich zu gewagten Experimenten ", sagt Lehrer Ernst Mutz (55).
Bild, 04.09.2003
So konnten sich der Berner Mutz und der Berliner Bär einmal näher kennen lernen.
Die Welt, 02.08.2004
Der Dolmetscher zuckte die Achseln, Leutnant Mutz aber bat dringend um weitere Anfragen.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 881
Zitationshilfe
„Mutz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mutz#2>, abgerufen am 07.12.2019.

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