Mythologisierung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mythologisierung · Nominativ Plural: Mythologisierungen
Aussprache 
Worttrennung My-tho-lo-gi-sie-rung

Verwendungsbeispiele für ›Mythologisierung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum gibt es diese Mythologisierung der Täter und nicht der Opfer?
Die Zeit, 23.07.2003, Nr. 30
Dumpf, mittelmäßig und eingebildet frönt es der Mythologisierung adligen Blutes.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.2004
Ja, es gibt ein paar Szenen unwillkürlicher Mythologisierung, und wo Mythen sprießen, wird verharmlost, und übrig bleibt der Glamour spritzenden Bluts.
Die Welt, 07.05.2003
In der Bundesrepublik setzte die Mythologisierung des Leders 1954 ein.
Der Tagesspiegel, 28.06.2002
Natürlichkeit, Reinheit, Unschuld, Ursprünglichkeit und Erlösung verbinden sich in einer Mythologisierung der Kinder als Heilsbringer, als Träger der Erneuerung.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Kind. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 6363
Zitationshilfe
„Mythologisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mythologisierung>, abgerufen am 01.06.2020.

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