Nöck, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nöck(e)s · Nominativ Plural: Nöcke
Aussprache
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

germanische Mythologie alter, hässlicher männlicher Wassergeist, der durch Gesang Menschen ins Wasser zu locken versucht

Thesaurus

Synonymgruppe
Neck · ↗Nix · Nöck · ↗Wassermann
Oberbegriffe
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Haben Sie als rüstiger wasserdichter Nöck Ihrer röschen Nixe schon eine Flaschenpost geschickt?
Süddeutsche Zeitung, 30.04.1999
Sie gurgelte wie der Nöck im Märchenbuch - nicht wie der Nöck.
Fichte, Hubert: Das Waisenhaus, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1988 [1965], S. 76
In der Nachbarschaft der Fabriken stieß man auf verdreckte Flüsse, in denen sich weder Undine noch Nöck aufhielten.
Süddeutsche Zeitung, 03.06.1994
Er lockt den Wassermann Nöck aus seinem dunklen Teich und beschafft so der Elfe den verlorenen Flügel wieder.
Die Zeit, 07.09.1984, Nr. 37
Enki, der älteste Nöck, den die Welt kennt, planscht in der Halle B der Berliner Schaubühne mächtig im Wasser herum.
Der Tagesspiegel, 02.11.2003
Zitationshilfe
„Nöck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nöck>, abgerufen am 23.01.2018.

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