Nachahmungstrieb

GrammatikSubstantiv
WorttrennungNach-ah-mungs-trieb
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verhaltensforschung, Psychologie Trieb, der alle Verhaltensweisen auslöst u. steuert, jmdn., etw. nachzuahmen

Thesaurus

Synonymgruppe
Mitläufertum · Nachahmungstrieb  ●  ↗Herdeninstinkt  fig. · ↗Herdentrieb  fig.
Assoziationen
  • schweigende Mehrheit
  • Trampelpfade (des Althergebrachten, bereits Bekannten o.ä.)  fig. · eingefahrene Bahnen  fig. · eingefahrene Gleise  fig.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man gewöhnt sich ja an vieles, und der Nachahmungstrieb ist groß.
Süddeutsche Zeitung, 21.04.1999
Aber anscheinend geht es nun einmal nicht ohne Befriedigung des Nachahmungstriebes.
Die Zeit, 19.01.1970, Nr. 03
Der Nachahmungstrieb bringt aber bald das Ausstrecken des Zeigefingers zustande.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 78
Damals begann der Mensch zu entdecken, wie nützlich der Nachahmungstrieb für sein Überleben sein kann.
Der Tagesspiegel, 04.10.2000
Chefstewardeß Carolin Lenz von Air Berlin sieht bei dem Phänomen des erhöhten Tomatensaft-Konsums den Nachahmungstrieb der Passagiere an Bord.
Die Welt, 19.10.2005
Zitationshilfe
„Nachahmungstrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachahmungstrieb>, abgerufen am 18.11.2019.

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