Nachfahre, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Nach-fah-re
eWDG

Bedeutung

veraltend Nachkomme
Gegenwort zu Vorfahre
Beispiel:
er ist ein Nachfahre des berühmten Künstlers
übertragen
Beispiel:
die Sowjetliteratur [ist] […] der legitime Nachfahre der russischen klassischen Literatur und Kunst [ Tageszeitung1953]

Thesaurus

Synonymgruppe
Abkömmling · Nachfahre · ↗Nachkomme · ↗Nachwuchs · ↗Spross  ●  ↗Abkomme  geh., veraltend
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Nachgeborener · Nachzögling  ●  ↗Nachzügler  fig., variabel
  • Nachgeborener · Spätgeborener  ●  Posthumus  fachspr., veraltet · ↗Postumus  fachspr., veraltet
Assoziationen
Synonymgruppe
Abkömmling · Heranwachsender · Nachfahre · ↗Nachkomme · ↗Nachwuchs · ↗Sprössling  ●  (die) lieben Kleinen (u.a. mediensprachlich)  Plural · ↗Kind  Hauptform · ↗Blag  ugs., ruhrdt. · Gschropp  ugs., bayr. · ↗Gör  ugs., berlinerisch · ↗Kid  ugs. · ↗Kiddie  ugs. · Kleine  ugs., weibl. · Kleiner  ugs., männl. · Kniebeißer  ugs. · ↗Knirps  ugs. · Panz  ugs., kölsch · ↗Spross  ugs. · ↗Zögling  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Nachfahre‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachfahre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachfahre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch den Nachfahren liegt das Wohl der Stadt am Herzen.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002
Als mithaftende Nachfahren sagen wir das "Nie wieder" zu uns selbst.
Die Zeit, 31.03.1999, Nr. 14
Aber der Baron hat die Nachfahren jenes unseligen Friseurs ausfindig gemacht, der es sich damals zur Ehre angerechnet hatte, die Frau zu scheren.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 360
Die meisten von ihnen waren Nachfahren freigelassener Sklaven früherer Zeiten.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19699
Ebenso werden vielleicht nur die Nachfahren des Frommen infolge seiner Frömmigkeit das messianische Reich sehen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 288
Zitationshilfe
„Nachfahre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachfahre>, abgerufen am 16.01.2021.

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