Nachgiebigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Nach-gie-big-keit
Wortzerlegung nachgiebig -keit
eWDG

Bedeutungen

entsprechend der Bedeutung von nachgiebig (a)
Beispiel:
Rachitische Kinder sind wegen der Nachgiebigkeit der Rippen besonders gefährdet [ Gesundheit1964]
entsprechend der Bedeutung von nachgiebig (b)
Beispiele:
Nachgiebigkeit zeigen
jmdn. zur Nachgiebigkeit bewegen
Henriette hatte mit lächelnder Nachgiebigkeit eingewilligt [ ZuchardtSpießrutenlauf241]

Thesaurus

Synonymgruppe
Nachgiebigkeit · Schwäche · Willfährigkeit
Synonymgruppe
Milde · Mildheit · Nachgiebigkeit · Sanftheit · Weichheit
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Nachgiebigkeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachgiebigkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachgiebigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Japan rechne anscheinend auch so mit Sicherheit auf die Nachgiebigkeit Chinas. [Berliner Tageblatt (Montags-Ausgabe), 09.03.1908]
Wohl aber ließ er sich von seinem hilfreichen südafrikanischen Nachbarn bewegen, Nachgiebigkeit zu zeigen. [Die Zeit, 06.05.1966, Nr. 19]
Unter der Härte duckt es sich, die Nachgiebigkeit nutzt es aus. [Die Zeit, 08.11.1963, Nr. 45]
So falsch es sei, nur auf Zwang zu setzen, so falsch sei es auch, ausschließlich mit Nachgiebigkeit ans Ziel gelangen zu wollen. [Süddeutsche Zeitung, 27.05.1998]
Mein Vater schrieb mir und riet in diesem Punkt zur Nachgiebigkeit. [Boy-Ed, Ida: Lehrling in der Welt. In: Lehmstedt, Mark (Hg.), Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 1085]
Zitationshilfe
„Nachgiebigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachgiebigkeit>.

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