Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachkriegszeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nachkriegszeit · Nominativ Plural: Nachkriegszeiten
Aussprache  [ˈnaːχkʀiːksˌʦaɪ̯t]
Worttrennung Nach-kriegs-zeit
Wortzerlegung Nachkrieg Zeit
eWDG

Bedeutung

Zeit unmittelbar nach einem Krieg

Typische Verbindungen zu ›Nachkriegszeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachkriegszeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachkriegszeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da war ein Schauspieler, und der hatte seinen ersten Film als Regisseur gemacht, einen der besten Filme der Nachkriegszeit. [Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 431]
Es gehörte in der Nachkriegszeit zu den traditionell besonders stark politisch engagierten europäischen Ländern. [Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 135]
Mehr noch als die Literatur suchten die bildenden Künste in der Nachkriegszeit nach neuen Formen. [Gatzke, Hans W.: Europa und der Völkerbund. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14981]
Doch stärker noch lebt bei ihnen die Nachkriegszeit wieder auf, in Farben wie in Formen. [Die Zeit, 19.08.1999, Nr. 34]
Walk erinnert an die Idee der »autogerechten Stadt« aus der Nachkriegszeit. [Die Zeit, 25.03.1999, Nr. 13]
Zitationshilfe
„Nachkriegszeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachkriegszeit>.

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