Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachrede, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nachrede · Nominativ Plural: Nachreden
Aussprache 
Worttrennung Nach-re-de
Grundformnachreden
eWDG

Bedeutung

das, was jmdm. nachgeredet wird
Beispiele:
üble, böswillige, gemeine, niederträchtige Nachrede
er stellte einen Strafantrag wegen Verleumdung und übler Nachrede
Dem Toten keine Nachrede! [ StrittmatterBienkopp22]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gedenkrede · Nachrede · Nachruf · Nekrolog  ●  posthume Ehrung  geh. · posthume Würdigung  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Nachrede‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachrede‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachrede‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist gewiß üble Nachrede gegen einen Kanzler, der stets bestrebt war, tapfer an der vordersten Front der Geschichte zu kämpfen. [konkret, 1993]
Doch nichts ist im weitesten Sinne machtvoller als zu übler Nachrede verkommene Kritik. [Die Zeit, 15.06.2013, Nr. 25]
Jahrzehnte später übertrug sie die Nachrede offensiv als Namen auf einen besonderen Ort. [Die Zeit, 16.05.2007, Nr. 21]
Die Kritik an seinem Antrag ist nicht bloß üble Nachrede. [Die Zeit, 05.02.2004, Nr. 07]
Trotzdem wird zuweilen die Nachrede, daß man sich dort totarbeiten und doch fast verhungern müßte, kaum ausbleiben. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22353]
Zitationshilfe
„Nachrede“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachrede>.

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