Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachruhm, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nachruhm(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈnaːχʀuːm]
Worttrennung Nach-ruhm
Wortzerlegung nach- Ruhm
eWDG

Bedeutung

Ruhm, den jmd., etw. bei der Nachwelt genießt
Beispiele:
der Nachruhm Goethes
Wenn ich einen Wunsch für den Nachruhm meines Werkes habe, so ist es der … daß es lebensfreundlich ist [ Th. Mann11,364]

Typische Verbindungen zu ›Nachruhm‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachruhm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachruhm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nichts ist vernünftig daran, etwas um des Nachruhms willen zu tun. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.2002]
Pergolesis bescheidenen Erfolgen zu Lebzeiten steht sein immenser Nachruhm gegenüber. [Fath, Rolf: Komponisten – P. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 3449]
Auf den zeitgenössischen Märtyrer wartete nicht die Heilsgewißheit, sondern der Nachruhm. [Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 599]
Und er sorgte, das ist gegenwärtigen Sammlern nicht fremd, beizeiten für seinen Ruhm und Nachruhm. [Die Welt, 19.09.2005]
Auch die ältesten Schriftzeichen des Nordens fand man an den Runensteinen, an vor Jahrtausenden aufgerichteten Mahnmalen zum Nachruhm eines toten Germanen. [P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1978, Nr. 12]
Zitationshilfe
„Nachruhm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachruhm>.

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