Nachruhm, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNach-ruhm
eWDG, 1974

Bedeutung

Ruhm, den jmd., etw. bei der Nachwelt genießt
Beispiele:
der Nachruhm Goethes
Wenn ich einen Wunsch für den Nachruhm meines Werkes habe, so ist es der ... daß es lebensfreundlich ist [Th. Mann11,364]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dichter Künstler Lebzeiten Pflege Ruhm Sorge bedenken begründen beitragen beruhen bestellen bleibend eigen erlangen ewig genießen gewiss literarisch schaden sichern sorgen verblassen verdanken verdient verdunkeln verhelfen verschaffen wachsend widmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachruhm‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nichts ist vernünftig daran, etwas um des Nachruhms willen zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2002
Und seinen Nachruhm wird er vor allem doch seinem Gelde verdanken.
Die Zeit, 26.04.1963, Nr. 17
Pergolesis bescheidenen Erfolgen zu Lebzeiten steht sein immenser Nachruhm gegenüber.
Fath, Rolf: Komponisten - P. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 3449
Aus dieser Wurzel entspringt das Verlangen des Nachruhms, als einer Art geistiger Fortpflanzung.
Natorp, Paul: Platons Ideenlehre. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 6067
Auf den zeitgenössischen Märtyrer wartete nicht die Heilsgewißheit, sondern der Nachruhm.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 599
Zitationshilfe
„Nachruhm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachruhm>, abgerufen am 09.12.2019.

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