Nachsehen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Nachsehens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungNach-se-hen (computergeneriert)
Grundformnachsehen
eWDG, 1974

Bedeutungen

das Nachsehen habennichts mehr bekommen, leer ausgehen
Beispiel:
es gab Kaffee und Kuchen, aber weil sie zu spät kam, hatte sie das Nachsehen, blieb ihr das Nachsehen
Sport jmdm. das Nachsehen gebenjmdn. um den Sieg bringen, im Wettkampf schlagen
Beispiel:
die junge Sportlerin gab der mehrfachen Meisterin im Turmspringen das Nachsehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

gehaben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachsehen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die kleineren Anbieter hatten hier früher aufgrund technischer Probleme oft das Nachsehen.
Die Welt, 19.10.2002
Vor allem das Fernsehen hat dabei als visuelles Medium das Nachsehen.
Der Tagesspiegel, 10.01.1998
Selbst sehr einleuchtende kulturfremde Sitten erweisen sich bei genauerem Nachsehen doch als unverständlich.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 91
Die Speisen werden weder umgerührt noch braucht der Deckel zum Nachsehen häufig aufgehoben zu werden.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 197
Er nahm schon die Hand hoch zum Gruß, aber er hatte leider das Nachsehen.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 10.10.1944, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„Nachsehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachsehen>, abgerufen am 19.11.2019.

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