Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachsilbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nachsilbe · Nominativ Plural: Nachsilben
Aussprache  [ˈnaːχzɪlbə]
Worttrennung Nach-sil-be
Wortzerlegung nach- Silbe
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft Silbe, die an den Wortstamm angehängt wird; Suffix
in gegensätzlicher Bedeutung zu Vorsilbe
Beispiel:
›-er‹ in ›Fleischer‹ ist eine Nachsilbe

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Anhängsel · angehängte Silbe  ●  Nachsilbe  Hauptform · Suffix  fachspr., wissenschaftlich
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Nachsilbe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachsilbe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nachsilbe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bilde mit diesen Nachsilben aus den folgenden sechs Wörtern je ein Hauptwort. [Süddeutsche Zeitung, 03.11.1998]
Die hebräisch‑aramäische Komponente bildet etwa 10 v. H., wobei die semitischen Formen häufig mit deutschen Vor‑ und Nachsilben versehen werden. [Rapp, E. L.: Jiddische Sprache. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19156]
Die heute verschollene Nachsilbe »öte« entspricht unserem modernen »sam«; sie lebt verborgen noch in Wörtern wie »Armut« (ehemals »armoede«), »Heimat« oder »Kleinod« weiter. [Krämer, Walter / Sauer, Wolfgang, Lexikon der populären Sprachirrtümer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 155]
Bekanntlich liegt die Betonung des französischen Wortes auf der Nachsilbe ‑age. [Die Welt, 13.03.2006]
Die Nachsilbe "int" werde in der Behörde für Überwachungsaktionen genutzt als Abkürzung für human intelligence, also Spionage. [Die Zeit, 24.08.2013, Nr. 34]
Zitationshilfe
„Nachsilbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachsilbe>.

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